Röntgen-Mikrocomputertomografie


3D visualization of a sulfide vain with disseminated gold ©Copyright: HZDR/ Jose Godinho

3D-Visualisierung einer Sulfidader mit disseminiertem Gold

Foto: HZDR/ Jose Godinho

Geräteausstattung

CoreTOM von XRE: https://xre.be/product/coretom/

  • Große Proben
  • Automatisierte Stapel-Scans und Volumina von Interesse
  • Bis zu 4 Mikron Voxelgröße
  • Flexible Bühne zum montieren spezieller Probenhalterungen für In-situ-Studien
  • Schnelles In-situ-Scannen

Anwendungen

  • Visualisierung der Mineralverteilung in einem Gestein
  • Quantifizierung und statistische Analyse der Komponenten eines Materials im Raum
  • 3D-Rendering von Materialien für numerische Modelle
  • Analyse von Zeitraffer-Prozessen in Materialien

Spezifikationen

  • Energieskala: 40-180 keV
  • Leistung: bis zu 300 W
  • Detektorgröße: 2880 x 2880 (14 fps)
  • Proben bis zu 1 m hoch
  • Scannt auf ein Zehntel von Sekunden herunter

Spektroskopischer Detektor noch in Entwicklung


Funktionsweise

Die CT nutzt die Durchdringungseigenschaft von Röntgenstrahlen, um das Innere eines Materials abzubilden, basierend auf dem Prinzip, dass jede Komponente eines Materials den Röntgenstrahl abhängig von seiner Elektronendichte unterschiedlich dämpft. Die Röntgenstrahlen durchlaufen die Proben und erreichen den Detektor. Dort erzeugen sie eine 360 Grad Projektion der Komponenten. Damit ist es möglich, jede einzelne Komponente im Raum zu verfolgen und damit das 3D-Volumen der Probe zu rekonstruieren. Zu beachten ist, dass die Auflösung umgekehrt proportional zum Sichtfeld ist. Proben kleiner 2 cm Durchmesser sind notwendig, um die höchste Auflösung zu erreichen. Zylindrische Proben sind ideal, andere Geometrien können aber ohne spezielle Behandlung gemessen werden. Die Methode ist zerstörungsfrei.


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