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Personalia & Auszeichnungen – Online-Jahresbericht 2017

Rufe / Ernennungen / Funktionen

  • Prof. Stefanie Speidel (NCT Dresden) ©Copyright: André Wirsig

    Prof. Stefanie Speidel (NCT  Dresden)

    Foto: André Wirsig

    Stefanie Speidel wurde am 1. April als Professorin für „Translationale Chirurgische Onkologie“ an das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden berufen. Die Informatikerin forscht an intelligenten Assistenzsystemen für die minimalinvasive Krebschirurgie. Das NCT Dresden ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden sowie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR).
  • Im Mai kam Humboldt-Forschungspreisträger Prof. Michael Downer von der texanischen Universität Austin ans HZDR. Während eines mehrmonatigen Forschungsaufenthaltes arbeitete der Experte für Laser- und Plasmaphysik hier zu Methoden, mit denen sich Prozesse bei der Laser-Beschleunigung von Teilchen besser visualisieren lassen. Im Fokus steht die Entwicklung einer neuen Art von Teilchenbeschleunigern, die bei gleicher Leistung deutlich kleiner als die jetzigen Anlagen gebaut werden könnten.
  • Peter Michel leitet die Abteilung Strahlenquelle ELBE am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Gleichzeitig ist er Professor für Beschleunigertechnologie an der Universität Rostock. ©Copyright: HZDR/Jana Grämer

    Prof. Peter Michel 

    Foto: HZDR

    Im Juni wurde Peter Michel auf eine W3-Professur der Universität Rostock berufen. Hier hat er jetzt den Lehrstuhl für Beschleunigertechnologie am Institut für Allgemeine Elektrotechnik inne. Der Physiker leitet bereits seit dem Jahr 2000 dieAbteilung Strahlungsquelle ELBE am HZDR-Institut für Strahlenphysik. Seine Forschungen widmen sich gleichermaßen der technologischen Weiterentwicklung des Hochleistungs-Linearbeschleunigers wie neuen Anwendungen in Materialforschung und Biowissenschaften.
  • Dr. Constantin Mamat, Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung, habilitierte sich an der Technischen Universität Dresden, Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie, mit einer Arbeit über „Bioorthogonale Methoden zur milden Radiomarkierung von biologisch aktiven Molekülen mit Fluor-18 und anderen Radionukliden am Beispiel der spurlosen Staudinger-Ligation“.
  • Dr. Raimon Tolosana Delgado, Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), wurde an der TU Bergakademie Freiberg im Bereich Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau habilitiert. Seine Arbeit trägt den Titel „Geostatical estimation of ore properties from exploration to adaptive processing“. Es ist die erste Habilitation eines HIF-Wissenschaftlers an der Bergakademie.
  • Im Dezember erhielt Prof. Markus Reuter, Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie, die Ehrendoktorwürde der Stellenbosch University (Südafrika). Mit der Verleihung des Titels „Doctor of Engineering (DEng), h.c.“ ehrt die Universität Reuters herausragenden wissenschaftlichen und technologischen Beitrag für die Produktion und das Recycling von Metallen sowie seinen besonderen Einsatz bei der Umsetzung akademischer Forschung in die Praxis.
  • Die Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundes hat Prof. Thorsten Stumpf, Direktor des Instituts für Ressourcenökologie, in den Ausschuss „Radioökologie“ berufen. Die SSK berät das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in allen Angelegenheiten des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nicht-ionisierender Strahlen.

Auszeichnungen

  • HZDR-Preise 2017 (verliehen am 8. Januar 2018)
  • Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) hat Dr. Kristina Kvashnina (Institut für Ressourcenökologie) mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet. In den kommenden fünf Jahren erhält die Physikerin 1,5 Millionen Euro für ihre Forschung. Kristina Kvashnina will die Förderung nutzen, um an der Rossendorf Beamline ROBL an der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle ESRF im französischen Grenoble die chemische Grundstruktur von Elementen aus der Lanthanid- sowie Actinid-Gruppe zu entschlüsseln. Dazu zählen zum Beispiel Uran und Plutonium, aber auch ein Teil der Seltenen Erden.
  • Das Georg-Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglichte Dr. Masoud Sadeghzadeh (Nuclear Science and Technology Research Institute, Teheran, Iran) einen zweijährigen Forschungsaufenthalt bei Prof. Peter Brust im Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung, Abteilung Neuroradiopharmaka der HZDR-Forschungsstelle Leipzig. Seit August 2017 forscht der Chemiker hier an der Entwicklung von speziellen Radiotracern für die biochemische Charakterisierung von Hirntumoren mittels Positronen-Emissions-Tomographie.
  • Anfang September kam Dr. Fernando Garcia (Universitat Politecnica de Catalunya, Barcelona, Spanien) als Humboldt-Stipendiat für zwei Jahre ans HZDR. Am Institut für Fluiddynamik forscht er zu speziellen Fragen der Strömungsmechanik. Bei seinem Gastgeber, Dr. Frank Stefani, untersucht er Instabilitäten in der sphärischen Couette-Strömung unter dem Einfluss eines axialen Magnetfelds.
  • Kritee Pant arbeitet als Doktorandin am HZDR daran, ultrakleine Nano-Teilchen für die Krebsdiagnostik zu ertüchtigen. Sie erhält am 17. Mai 2017 den Nachwuchspreis des WILEY-Verlags. ©Copyright: HZDR/O.Killig

    Kritee Pant bei der
    Verleihung des WILEY-
    Nachwuchspreises

    Foto: HZDR/O.Killig

    Für ihre Forschung zu Nanopartikeln erhielt die Nachwuchswissenschaftlerin Kritee Pant auf dem International Symposium on Radiopharmaceutical Sciences (ISRS) im Mai einen der vier begehrten „Young Scientist Awards“ des US-amerikanischen WILEY-Verlags. Sie beschäftigte sich mit der Ertüchtigung solcher Partikel für die Krebsdiagnostik. An ihren Arbeiten waren mehrere Arbeitsgruppen im Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung sowie an der Freien Universität Berlin und der Monash-Universität Melbourne (Australien) beteiligt.
  • Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) zeichnete Dr. Helmut Schultheiß (Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung) mit dem Walter-Schottky-Preis 2017 aus. Er erhielt die Ehrung für seine grundlegenden Arbeiten zum Verständnis der Spinwellen-Propagation in Nanostrukturen und deren Anwendung in neuen funktionalen Bauelementen zum Transport und zur logischen Verarbeitung von Information. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
  • Dr. Björn Drobot (Institut für Ressourcenökologie) wurde für seine Dissertation “Entwicklung und Validierung mathematischer Methoden zur Auswertung spektroskopischer Daten der Uranyl(VI)-Hydrolyse” im September 2017 mit dem Promotionspreis der Fachgruppe Nuklearchemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker ausgezeichnet.
  • Im November 2017 gab die DPG die Verleihung des Georg-Simon-Ohm-Preises an Toni Hache (Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung) bekannt. Die Jury würdigte damit seine herausragende Abschlussarbeit im Master-Studiengang Nanotechnologie an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ). Die Arbeit trug den Titel „Herstellung und Charakterisierung von Spin-Hall-Effekt-basierten Nano-Mikrowellenoszillatoren“. Den mit 1.500 Euro dotierten Preis nahm Toni Hache auf der DPG-Jahrestagung in Erlangen im März 2018 entgegen.
  • Mit 98 von möglichen 100 Punkten legte die Physiklaborantin Stefanie Sonntag ihre Prüfung zur Facharbeiterin ab – und war damit die berufsbeste Auszubildende in der gesamten Bundesrepublik. Für diese herausragende Leistung zeichnete sie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag im Dezember aus. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf stellt somit das zweite Jahr in Folge die bundesbeste Azubi in diesem Beruf.