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Predatory Publishing - Vorsicht bei unseriösen Verlagen!

„Predatory Journals“ sind Zeitschriften, die Forschende mit aggressiver Werbung zur Veröffentlichung auffordern, jedoch keinerlei oder völlig unzureichende Maßnahmen der Qualitätssicherung bereitstellen und darüber hinaus Publikationsgebühren für dieses Geschäftsgebaren erheben. Ähnliche Aktivitäten verfolgen „Predatory Conference Organizers“, die unseriöse Konferenzen organisieren und Forschende zur Beteiligung und Teilnahme an diesen Veranstaltungen auffordern.

Checkliste zur Prüfung von Vertrauenswürdigkeit und Seriosität einer wissenschaftlichen Zeitschrift:

  • Liste Verlage, die unseriös sein könnten
  • Zentrale Prüfkriterien der Initiative „Think Check Submit“ http://thinkchecksubmit.org
    • „Kennen Sie oder Ihre Kolleg/innen die Zeitschrift?“
      „Haben Sie in der Vergangenheit Artikel in der Zeitschrift gelesen?“
      „Können Sie die aktuellsten Artikel in der Zeitschrift einfach finden?“
    • „Können Sie den Verlag einfach identifizieren und kontaktieren?“
      „Wird der Verlagsname deutlich auf der Homepage der Zeitschrift angegeben?“
      „Können Sie den Verlag per Telefon, E-Mail oder Post kontaktieren?“
    • „Macht die Zeitschrift klare Angaben zu ihrem Peer-Review-Verfahren?“
    • „Werden die Artikel in Datenbanken indiziert, die Sie selber nutzen?“
    • „Ist klar, welche Kosten anfallen werden?“
      „Erläutert die Webseite der Zeitschrift, wofür Zahlungen anfallen und wann diese in Rechnung gestellt werden?“
    • „Erkennen Sie das Editorial Board?“
      „Haben Sie von den Mitgliedern des Editorial Boards schon einmal gehört?“
      „Geben die Mitglieder des Boards die Tätigkeit für die Zeitschrift auf ihren eigenen Webseiten an?“
    • „Ist der Verlag Mitglied einer anerkannten Initiative?“
      „Gehört er dem Committee on Publication Ethics (COPE) an?“
      „Wenn die Zeitschrift Open Access ist: Ist sie im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gelistet?“
      „Wenn die Zeitschrift Open Access ist: Gehört der Verlag der Open Access Scholarly Publishers’ Association (OASPA) an?“

Falls diese und weitere genannte Fragen negativ beantwortet werden, sollte dringend von einer Einreichung Abstand genommen werden.

Bei der Wahl von Konferenzen können ähnliche Kriterien verwendet werden. Auch hier sollten der Veranstalter (z. B. die Fachgesellschaft) der Konferenz sowie weitere beteiligte Personen (Chairs etc.) in der Fachcommunity bekannt sein. Ist dies nicht der Fall, sollte dringend von einer Einreichung Abstand genommen werden.

Helmholtz Open Science Koordinationsbüro zu predatory publishing: https://os.helmholtz.de/open-science-in-der-helmholtz-gemeinschaft/open-access-der-goldene-weg/faqs-zum-thema-predatory-publishing/


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