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Nachricht vom 7. April 2021

Brückenbauer*innen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Workbook zeigt, wie Alumni in den Wissens-und Technologietransfer eingebunden werden

Titelgrafik Alumni-Workbook ©Copyright: KIT/sahneweiss

Bild: KIT/Sahneweiß

Alumni – das sind per Definition die Absolventen und Ehemaligen einer Bildungseinrichtung. So gut wie jede Hochschule oder Wissenschaftseinrichtung pflegt heute ihre Beziehungen und Kontakte zu den Ehemaligen über ein Alumni-Netzwerk. Doch können Alumni auf diese Weise auch in den wissenschaftsnahen Technologietransfer eingebunden werden? Lassen sie sich dafür gewinnen, innovative Technologien zu bewerten und bei der Vermittlung von Unternehmens-Kontakten zu helfen?

Das Workbook erklärt, wie der Aufbau eines spezialisierten Netzwerks von „Transfer-Alumni“ gelingt und passende Angebote aussehen, um sie in die Arbeit von Transferstellen in Wissenschaftseinrichtungen einzubinden. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt haben das KIT und das HZDR über vier Jahre lang analysiert, ausprobiert und auf Reisen im Ausland bei anderen Wissenschaftseinrichtungen nachgeforscht. „Das Potential für den Wissens- und Technologietransfer, über das die Alumni grundsätzlich verfügen, haben wir systematisch untersucht und dabei festgestellt, dass wir mit unserem Herangehen nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Kontext Pionierarbeit leisten“, schreiben die Initiatoren des Projektes und Leiter der Technologietransfer-Abteilungen am KIT und HZDR, Dr. Jens Fahrenberg und Dr. Björn Wolf im Vorwort des Workbooks. DasWorkbook soll vor allem als Ratgeber dafür dienen, wie andere Wissenschaftseinrichtungen bei der Einbindung ihrer Ehemaligen als Vermittler*innen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vorgehen sollten.

Die Vorteile liegen aus Sicht der Innovations- und Transferexperten auf der Hand: Die Alumni zeichnet zum einen aus, dass sie nach ihrem Ausscheiden aus der Wissenschaftseinrichtung meist über viele Jahre Wissen und Erfahrungen in sehr unterschiedlichen Berufsfeldern gesammelt und hier auch eigene Netzwerke aufgebaut haben. Zum anderen kennen sie ihr ehemaliges Institut, ihre Hochschule oder Forschungseinrichtung thematisch und kulturell sehr gut. Und sie sind in vielen Fällen von sich aus motiviert, für ihre gute Ausbildung und die Erinnerung an eine gute Zeit etwas „zurückzugeben“.

Umgekehrt existiert ein gewisses Vertrauen der Wissenschaftler*innen zu den früheren Kolleg*innen: Als erste Ansprechpartner können die Alumni so Brückenbauer*innen zwischen der Wissenschaft und der Wirtschaft werden.

Am HZDR wurde dank des Projektes seit 2017 ein Alumni-Netzwerk aufgebaut, für das sich inzwischen rund 500 Ehemalige registriert haben. Ein Newsletter informiert sie regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in der Wissenschaftseinrichtung. Als Angebot für den „Transfer über Köpfe“ ist der dreimal im Jahr stattfindende „Alumni Talk“ fester Bestandteil des Netzwerks. Ehemalige Doktorand*innen berichten über ihren persönlichen Karriereweg, nachdem sie das HZDR verlassen haben. Die heutigen Doktorand*innen des HZDR bekommen dabei wertvolle erste Einblicke in die Berufs- und Wirtschaftswelt. Ein intensiver Wissens- und Erfahrungsaustausch findet ebenfalls innerhalb der Gruppe der Ausgründungs-Alumni und mit den an einer Unternehmensgründung interessierten Wissenschaftler*innen des HZDR statt.

Das Workbook steht als interaktives PDF unter www.hzdr.de/alumni zur Verfügung.


Weitere Informationen:

Melanie Giebel | Alumni-Koordination
Tel.: +49 351 260 2062 | E-Mail: m.giebel@hzdr.de