Nachhaltiges Bauen
Das HZDR verfolgt beim Bauen und Sanieren konsequent nachhaltige Prinzipien. Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck von Gebäuden zu minimieren, Ressourcen effizient einzusetzen und eine Infrastruktur zu schaffen, die dauerhaft wirtschaftlich, funktional und sozial verträglich ist.
Nachhaltiges Bauen und ressourcenschonende Flächennutzung
- Bevorzugte Nutzung bereits versiegelter Flächen: Neubauten entstehen primär an Stellen, an denen bereits Infrastruktur vorhanden ist – das reduziert den Flächenverbrauch und spart Kosten.
- Verdichtung bestehender Flächen vor Neubau: Innenentwicklung hat Vorrang vor Außenentwicklung.
- Wahl kompakter Gebäudeformen für eine möglichst effiziente Raumnutzung.
- Anpassung der Raumhöhen an die jeweilige Nutzung, um Volumen und damit Heiz- und Kühlbedarf zu minimieren.
- Berücksichtigung von Barrierefreiheit bereits in der Planungsphase: für eine inklusive Infrastruktur.
Neues Rechenzentrum, Kunst am Bau.
Bild: B. Schröder/HZDR
Ökologische Standards
- Neubauten erhalten Gründächer und teilweise Fassadenbegrünung, um Mikroklima, Energieeffizienz und Biodiversität zu fördern.
- Ersatzpflanzungen bei Baumfällungen erfolgen systematisch, um den Naturhaushalt abzusichern.
- Verzicht auf Montage- und Bauspritzschäume, sowohl innen als auch außen zugunsten emissionsarmer, langlebiger Baustoffe.
- Ökobilanzierung für jedes Bauvorhaben zur Bewertung und Optimierung der Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus.
Das HZDR verbindet beim nachhaltigen Bauen Umweltverantwortung, wirtschaftliche Weitsicht und soziale Bedürfnisse. Die Infrastruktur wächst nicht nur funktional, sondern auch im Einklang mit ökologischen und gesellschaftlichen Zielen – ganz im Sinne einer nachhaltigen Forschungseinrichtung.
