Nachricht vom 17. Dezember 2025

Stärkung des Forschungsnetzwerks in Mittelsachsen

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) und die Hochschule Mittweida wollen zukünftig in innovativen Projekten zusammenarbeiten. Zur Sondierung der Anknüpfungspunkte und zur Besichtigung der Forschungsinfrastruktur besuchten sich die Leiter beider Einrichtungen gegenseitig.

Foto: Dr. Margret Fuchs (Leiterin Sensorgruppe, l.) erläutert Prof. Volker Tolkmitt (Rektor HS Mittweida, 2.v.l.) und Prof. Alexander Horn (Direktor Laserinstitut, 3.v.l.) das Helios Lab. ©Copyright: HZDR/HIF

Dr. Margret Fuchs (Leiterin Sensorgruppe, l.) erläutert Prof. Volker Tolkmitt (Rektor HS Mittweida, 2.v.l.) und Prof. Alexander Horn (Direktor Laserinstitut, 3.v.l.) das Helios Lab.

Bild: HZDR/HIF

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Beim Besuch in Freiberg stellte Direktor Prof. Jens Gutzmer dem Rektor der Hochsschule Mittweida Prof. Volker Tolkmitt und Prof. Alexander Horn (Direktor Laserinstitut) die Forschungsgebiete des HIFs vor. Der anschließende Rundgang durch das Institut führte zum HELIOS Lab, dem Versuchsstand für Sensorbasierte Charakterisierung. Dr. Margret Fuchs, Leiterin der Sensorgruppe am HIF, erläuterte die an einem Förderband installierten, verschiedenen bildgebenden Sensoren und Laser. Die auf dem Förderband befindlichen Stoffströme, die beispielsweise aus Elektroschrott bestehen, bewegen sich in Echtzeit und können mit Hilfe von maschinellem Lernen vollständig charakterisiert werden. Dadurch ist eine bessere Sortierung und Verarbeitung möglich, was den Recyclingprozess erheblich verbessert.

Prof. Tolkmitt und Prof. Horn zeigten sich beeindruckt, den gleichen Eindruck hinterließen die Forschungsanlagen in Mittweida bei Prof. Gutzmer, weshalb sich beide Einrichtungen nun in vertiefende Projektgespräche begeben.