Nachricht vom 22.01.2026

BMFTR-Staatssekretär Jungk zu Gast am HZDR

Foto: v. l.: Prof. Sebastian M. Schmidt, Ministerialrätin Marina Pauli, Staatssekretär Dr. Rolf-Dieter Jungk und Dr. Diana Stiller ©Copyright: K. Zheynova/HZDR

v. l.: Prof. Sebastian M. Schmidt, Ministerialrätin Marina Pauli, Staatssekretär Dr. Rolf-Dieter Jungk und Dr. Diana Stiller

Bild: K. Zheynova/HZDR

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Um sich über die Forschung am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) zu informieren, hat der Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Dr. Rolf-Dieter Jungk, am 22. Januar 2026 das Zentrum im Dresdner Osten besucht. Am Vormittag nahmen ihn der Wissenschaftliche Direktor, Prof. Sebastian M. Schmidt, und die Kaufmännische Direktorin, Dr. Diana Stiller, in Empfang und stellten ihm zunächst den Aufbau, die Strategie und die Ziele des HZDR sowie das Zukunftsprojekt Dresden Advanced Light Infrastructure (DALI) vor.

Bei einer anschließenden Führung über den Rossendorfer Campus hat Rolf-Dieter Jungk das Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung (ZRT) und das Zentrum für Hochleistungsstrahlenquellen ELBE besichtigt. Dort erhielt er unter anderem einen Einblick, wie HZDR-Wissenschaftler*innen neue Materialien und Technologien unter extremen Bedingungen erforschen. So erfuhr der Staatssekretär auf der Tour durch das ELBE-Zentrum zum Beispiel, dass die beiden Hochleistungslaser DRACO und PENELOPE relevante Forschung für die Laserfusion ermöglichen.

Am ZRT besuchte der Staatssekretär biologische und chemische Labore, in denen Forscher*innen des HZDR daran arbeiten, mit Hilfe von Radiopharmaka Krebserkrankungen besser zu diagnostizieren und wirksam zu behandeln. Mit einem Einblick in die GMP-zertifizierten Reinräume (Good Manufacturing Practice, dt.: Gute Herstellungspraxis) präsentierten die HZDR-Wissenschaftler*innen den täglichen Herstellungsprozess radioaktiv markierter Arzneimittel, sogenannter Radiotracer, die unter anderem am Universitätsklinikum Dresden für die Untersuchung von Patient*innen mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) eingesetzt werden.