Nachricht vom 19. März 2026

Helmholtz-Präsident Martin Keller zu Besuch am HZDR

Extreme Magnetfelder, Robotik für die Rohstofferkundung und Radiopharmaka gegen Krebs: Am Donnerstag, dem 19. März 2026, besuchte der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Martin Keller, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Helmholtz-Geschäftsstelle, Dr. Sabine Helling-Moegen, machte er sich ein Bild von den Forschungsschwerpunkten, an denen HZDR-Forscher*innen in den Bereichen Materie, Energie und Gesundheit arbeiten.

Foto: Martin Keller Besuch ©Copyright: HZDR/A.Grützner

Die Besuchsgruppe um Martin Keller bekam auch einen Einblick in die Arbeiten bei DRESDYN.

Bild: HZDR/A.Grützner

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Der Vorstand des HZDR, Prof. Sebastian M. Schmidt und Dr. Diana Stiller, hieß Martin Keller zunächst am Standort in Dresden-Rossendorf willkommen und stellte zentrale Aspekte der HZDR-Strategie 2030+ vor. Anschließend standen Führungen durch mehrere Großforschungsanlagen auf dem Programm. Den Auftakt bildete das Hochfeld-Magnetlabor Dresden (HLD), wo Keller Einblicke in die Nutzung extremer Magnetfelder zur Entwicklung neuer Materialien und medizinischer Anwendungen erhielt.

Anschließend wurde der Roboterhund REX des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) vorgestellt, der bei der umweltverträglichen Rohstofferkundung hilft. Ein weiteres Highlight war die Führung durch das astrophysikalische Großforschungsprojekt DRESDYN, das sich mit der Entstehung des Erdmagnetfelds befasst.

Darüber hinaus besuchten Keller und Helling-Moegen auch die radiochemischen Labore, in denen Forschung zu den Auswirkungen radioaktiver Strahlung zum Schutz von Mensch und Umwelt betrieben wird, sowie die radiopharmazeutischen Labore, in denen neue Radiopharmaka für die Krebsdiagnostik und -therapie entwickelt werden.

Zum Abschluss stellten HZDR-Forscher*innen verschiedene Technologien vor, die mit Unterstützung der HZDR Innovation GmbH den Weg von der Grundlagenforschung in Richtung Anwendungen nehmen – darunter MRT-geführte Protonentherapie in Echtzeit, magnetische Trennverfahren für Technologiemetalle und energieeffiziente Künstliche Intelligenz auf Basis von Spinwellen. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Austausch mit HZDR-Nachwuchskräften sowie eine offene Gesprächsrunde, bei der Mitarbeiter*innen die Möglichkeit hatten, das neue Helmholtz-Führungsduo kennenzulernen.

Das HZDR bedankt sich bei Martin Keller und dem Team der Helmholtz-Geschäftsstelle für den Besuch und den Austausch. Der Tag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der enge Dialog innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft ist, um Zukunftsthemen in Forschung und Innovation voranzubringen.