Nachricht vom 25. März 2026

Cosmo-Ausstellung Bakteriopolis

Seit dem 24. März 2026 dreht sich im COSMO Wissenschaftsforum alles um das Thema „Bakterien“. Bis zum 30. April 2026 können Besucher*innen die unsichtbaren Bewohner, die unsere Welt bevölkern entdecken – klein, faszinierend und voller Überraschungen.

Foto: Key Visual Bakteriopolis ©Copyright: Cosmo Wissenschaftsforum
Bild: Cosmo Wissenschaftsforum

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Bakterien gehören zu den ältesten und vielfältigsten Lebensformen der Erde. Sie leben nahezu überall: in der Luft, im Wasser, im Boden oder auch auf und in unserem Körper. Da Bakterien extrem klein sind, bleiben sie unseren Augen meist verborgen. Dennoch übernehmen sie zentrale Aufgaben: Sie bauen organisches Material (zum Beispiel Pflanzenreste auf einem Kompost) ab, unterstützen bei der Verdauung, ermöglichen die Herstellung von Lebensmitteln und spielen eine wichtige Rolle in Forschung, Medizin und Umwelt. In dieser Ausstellung lernen Besucher*innen ihre erstaunlichen Fähigkeiten kennen und erfahren, wie sie in komplexen Gemeinschaften zusammenleben. Denn Bakterien leben selten allein. Sie tauschen Nährstoffe und chemische Signale aus, kooperieren und passen sich gemeinsam an ihre Umgebung an. In diesem engen Zusammenleben entstehen komplexe Strukturen – Bakterienstädte, die in Organisation und Arbeitsteilung an menschliche Metropolen erinnern.

Die Ausstellung „Bakteriopolis“ richtet sich an alle ab 14 Jahren und ist auf Deutsch und Englisch erlebbar. Der Eintritt ist frei. Begleitend finden Workshops und Diskussionsveranstaltungen für Erwachsene und Kinder statt. Führungen sind auf Anfrage möglich.

Neben dem HZDR sind die Technische Universität Dresden mit der Professur für Allgemeine Mikrobiologie und der Professur für Multimedia Technologie, das Leibnitz-Institut DSMZ GmbH-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH sowie das studio.fragil - Sandro Berneis, Dresden an der Ausstellung beteiligt.

Über das COSMO Wissenschaftsforum

COSMO – das ist ein interaktives Wissenschaftsforum, in dem aktuelle Forschung anhand verschiedener Veranstaltungsformate sowie interaktiver Exponate live erlebt werden kann. Betrieben wird das COSMO gemeinsam vom Barkhausen Institut, dem Department of Speculative Transformation der TU Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf in Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen der Dresdner Wissenschaftsallianz DRESDEN-concept, der Dresdner Philharmonie und der Zentralbibliothek.