Nachricht vom 24. Juni 2026
Ausstellung „Hi!Lusatia – Forschung schafft Perspektiven“ in Görlitz heißt Gäste willkommen
Eine Region im Wandel: Seit dieser Woche hebt eine gemeinschaftlich organisierte Ausstellung einen oft unterbelichteten Aspekt des Strukturwandels hervor. Denn mit Ansiedlung, Ausbau und Stärkung bestehender und neuer Wissenschaftseinrichtungen entwickelt sich die Lausitz auch zu einer Wissensregion. Was erreicht wurde, was geplant ist und welche Köpfe den Wandel vorantreiben, das zeigt die Ausstellung „Hi!Lusatia – Forschung schafft Perspektiven“.
Kleine Galerie, großer Andrang: 50 Gäste kamen zur Eröffnung der Ausstellung
Bild: pl.ens / CASUS
Mehr als 50 Gäste nahmen an der feierlichen Eröffnung in der Galerie in der Görlitzer Altstadt teil. Unter ihnen waren der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu und der stellvertretende Bürgermeister von Zgorzelec, Radosław Baranowski. In seiner Begrüßungsrede betonte Ursu, dass er stolz auf die aktuelle Entwicklung sei. Er wies jedoch auch darauf hin, dass Wandel ein Prozess sei, der begleitet und unterstützt werden müsse. Was zieht Fachkräfte nach Görlitz und hält sie hier? Wie kann die lokale Wirtschaft von der Forschungsgemeinschaft profitieren? Wie kann die Gründung neuer Unternehmen gefördert werden?
Die Ausstellung selbst wurde von den Mitgliedern und der Geschäftsstelle des Hi!Lusatia-Vereins konzipiert und organisiert. Sie umfasst kurze Vorstellungen fast aller 16 Mitgliedseinrichtungen des Vereins. Außerdem sind Portraits von Forscherinnen und Forschern, Abbildungen wissenschaftlicher Projekte, Pläne für Forschungsbauten und Fotos von wissenschaftlichen Geräten zu sehen. Über die QR-Codes unter den Wandtafeln sind die Beschreibungen auf Deutsch, Polnisch und Englisch abrufbar.
Die Ausstellung, die bis Oktober zwischen Montag und Freitag von 10 bis 16 Uhr geöffnet ist, richtet sich sowohl an Einheimische als auch an Besucher der Region. Sie befindet sich in zentraler Lage zwischen dem Obermarkt und dem Untermarkt in Görlitz. Die kostenlose Ausstellung wird von verschiedenen Veranstaltungen begleitet. Zu ausgewählten Terminen ist sie auch am Wochenende geöffnet.
Kooperationspartner der Ausstellung sind die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung und die Görlitzer KulturService GmbH. Unterstützt wird sie außerdem von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.
Bilder von der Ausstellungseröffnung sind auf der Seite des Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) abrufbar. Das CASUS ist ein Institut des HZDR. In Görlitz beheimatet, gehört es zu den Gründungsmitgliedern des Hi!Lusatia e. V.
