Heimische Geopotenziale I - Wertstoffe aus Bergbauhalden


Heimische Geopotenziale I - Wertstoffe aus Bergbauhalden

Osbahr, I.; Buettner, P.; Gutzmer, J.; Bertau, M.; Fritze, M.; Heide, G.; Janneck, E.; Kleeberg, R.; Leißner, T.; Luhmer, R.

Abstract

Im Erzgebirge wurde über Jahrhunderte hinweg Erzbergbau betrieben. Abhängig vom Stand der Technik wurden nicht auszubringende oder nicht verwertbare Bestandteile des geförderten Gesteins aufgehaldet. Daher existieren als Hinterlassenschaft des Erzbergbaus des vorigen Jahrhunderts auch heutzutage noch etliche große Bergehalden, Spülhalden und Waschsandhalden aus der Aufbereitung sowie Schlacke- und Flugstaubablagerungen aus der Verhüttung. Diese Halden enthalten noch für die damalige Aufbereitung zu fein verwachsenes Material bzw. Restkonzentrationen der abgebauten Erzmetalle – z. B. Zinn, Zink, Silber oder Wolfram – und Begleitelemente, wie Lithium oder Indium. Einige der Metalle, die bei der historischen Gewinnung wirtschaftlich von wenig Interesse waren, sind heute von wirtschaftsstrategischer Relevanz.

Keywords: resource technology; resource efficiency; mine tailings; Saxony

  • Acamonta 20(2013), 25-27
    ISSN: 2193-309X

Permalink: https://www.hzdr.de/publications/Publ-19604