Was ist eine Gelelektrophorese?

Die Gelelektrophorese kann man zur Trennung der DNA einsetzen. Dabei wird in eine Schale ein durch Erwärmen verflüssigter Träger (Agarose, der Hauptbestandteil von Agar) ausgegossen, und ein "Kamm" in die noch flüssige Substanz , das sogenannte Gel, gehängt. Dadurch entstehen dann kleine Taschen in die die DNA-Proben gefüllt werden können. Die Ausrichtung der Platten ist hier horizontal und nicht wie bei der Trennung von Proteinen vertikal. Jetzt wird die Apparatur noch an elektrischen Strom angeschlossen. Dabei "wandern" die negativ geladenen DNA-Moleküle (Anionen) in die Richtung des positiven Pols (Anode). Je kleiner die Moleküle sind, desto schneller wandern sie durch die Agaroseporen, und je größer sie sind, desto langsamer wandern sie.

Ethidiumbromid-gefärbtes Gel
Ethidiumbromid-gefärbtes Gel

Wenn gleiche DNA mit einem speziellen Enzym (biologisch aktives Eiweiß) geschnitten wird, entstehen gleiche Fragmentmuster. Die Fragmente können die Wissenschaftler sichtbar machen, indem sie einen Farbstoff (Ethidiumbromid) dazugeben, der sich an die DNA anlagert und im UV-Licht sichtbar wird.

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