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FZD bekommt Helmholtz-Nachwuchsgruppe

Presseinformation aus dem FZD vom 15.09.2010

Dr. Shengqiang Zhou vom Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) wird von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und dem FZD gefördert, um eine wissenschaftliche Nachwuchsgruppe aufzubauen. Es ist die erste Helmholtz-Nachwuchsgruppe am FZD, das zum 1.1.2011 in die Helmholtz-Gemeinschaft wechselt.

FZD-Forscher Dr. Shengqiang Zhou ist 34 Jahre alt und stammt aus China. Nach seinem Studium an der Universität von Peking promovierte er 2008 an der TU Dresden und arbeitet seitdem am FZD. Mit der Förderung kann er seine Forschungen, die auf dem Einsatz von Ionenstrahlen, also geladenen Teilchen, für die Materialwissenschaft beruhen, weiterführen. Ziel ist es, Materialien aus der Halbleiterindustrie mit Ionen gezielt zu verändern und damit neue, z.B. magnetische, Eigenschaften zu erzeugen. Solche funktionalen Halbleiter-Materialien könnten die Grundlage für die Computerchips der Zukunft sein, von denen man deutlich höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten und einen niedrigeren Energieverbrauch im Vergleich zu den heutigen Chips erwartet. Die von Dr. Zhou erforschten Materialien versprechen aber auch Anwendungen in der Photovoltaik.

In einem strengen Auswahlverfahren wurden insgesamt 18 Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler ausgewählt. Sie setzten sich in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren mit externen Fachbegutachtungen und Präsentationen vor einer interdisziplinären Jury durch. Nun können sie selbständig forschen sowie eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Jede Nachwuchsgruppe erhält ein Jahresbudget von mindestens 250.000 Euro über fünf Jahre sowie die Option auf eine unbefristete Anstellung.

Dr. Shengqiang Zhou, der gegenwärtig als Associate Research Professor an der Universität Peking arbeitet, wird neben seiner Forschung am FZD auch in der Ausbildung von Studenten an der TU Dresden mitwirken und dort eine Vorlesung sowie Seminare und Übungen halten. Die Qualifizierung der Nachwuchsgruppen-Leiterinnen und -Leiter für eine Universitätskarriere ist ebenfalls ein Teil der Förderung durch die Helmholtz-Gemeinschaft.

Die Helmholtz-Nachwuchsgruppen werden nach drei bis vier Jahren einer Zwischenevaluation unterzogen. Fällt diese positiv aus, geht die Stelle in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über (Tenure Track). Die Kosten für die Nachwuchsgruppen werden zur Hälfte aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft und zur anderen Hälfte durch die Helmholtz-Zentren finanziert.

(Autorin: A. Bartho)

Weitere Informationen:
Dr. Shengqiang Zhou
Leiter der ersten Helmholtz-Nachwuchsgruppe am FZD
Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf

Pressekontakt:
Dr. Christine Bohnet
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am FZD
Tel.: + 49 351 260 - 2450 oder +49 160 969 288 56