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HZDR: Partner at "Network Dresden - City of Science"

In 2006, the city of Dresden carried the title "City of Science", and founded the network Dresden - City of Science, which has been active ever since. One popular event supported by the network partners in Dresden is the Dresden Long Night of Sciences.


"Charter of Diversity"

HZDR is a member of the "Charter of Diversity", an initiative encouraging diversity in business companies and public institutions. It is supported by the German federal government, the chancellor of Germany being its patron.

Nachricht vom 10. März 2020

Prestigeträchtiger Preis für Dresdner Messtechnik

Das Fachblatt Measurement Science and Technology hat ein Team von Forschern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der TU Dresden als Preisträger für eine herausragende wissenschaftliche Veröffentlichung 2019 in der Rubrik Messwissenschaft ausgezeichnet.

Der schnelle Röntgentomograph ROFEX des HZDR liefert Aufnahmen von Strömungsgemischen in hoher zeitlicher Auflösung. Foto: Rainer Weisflog ©Copyright: Rainer Weisflog

Der schnelle Röntgentomograph ROFEX des HZDR liefert Aufnahmen von Strömungsgemischen in hoher zeitlicher Auflösung. Foto: Rainer Weisflog/HZDR

Damit ehrt das Journal einen Beitrag der Wissenschaftler zur Verbesserung der Methodik der ultraschnellen Elektronenstrahl-Röntgen-Computertomographie. Sie hatten das nichtinvasive Bildgebungsverfahren am HZDR unter dem Kürzel ROFEX entwickelt. Die Methode konnte sich in den letzten Jahren als ein unverzichtbares Werkzeug für Studien von Mehrphasenströmungen etablieren.

Die Forscher der Abteilung Experimentelle Thermofluiddynamik um Dr. Martina Bieberle stellen in ihrer prämierten Arbeit (DOI: 10.1088/1361-6501/ab1ba2) eine verbesserte Möglichkeit zur Bestimmung axialer Geschwindigkeiten von Strukturen vor, die vom Röntgenscanner erfasst werden. Bei der Analyse von sehr schnellen Mehrphasenströmungen ist die lokale Geschwindigkeit von Fluidelementen eine elementare Größe, die möglichst genau zu bestimmen ist. Sie wird aber auch für eine 3D-Skalierung der Bilddaten benötigt. Aus technischen Gründen ist die Bildebene eines ultraschnellen Röntgenscanners räumlich leicht gekrümmt und unscharf, woraus sich ortsabhängige Unsicherheiten in der Berechnung von Geschwindigkeiten ergeben. Für dieses Problem haben die Wissenschaftler eine innovative Lösung erarbeitet, deren Nutzen sie anhand der Untersuchung einer zweiphasigen Strömung um ein Hindernis in einem vertikalen Strömungskanal beispielhaft demonstrieren konnten.

Measurement Science and Technology ist ein weltweit führendes Journal im Bereich des Messwesens und der Messtechnik. Die Redaktion der Zeitschrift vergibt, zeitlich variierend, nur zwischen zwei und fünf solcher Preise pro Jahr, ausgewählt aus rund 300 bis 400 Artikeln. Diese werden nur dann zugestanden, wenn die Fachcommunity die entsprechende Veröffentlichung für herausragend hält.


Weitere Informationen:

Prof. Uwe Hampel
Institut für Fluiddynamik am HZDR
Tel: +49 351 260 2772 | E-Mail: u.hampel@hzdr.de