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HZDR: Partner at "Network Dresden - City of Science"

In 2006, the city of Dresden carried the title "City of Science", and founded the network Dresden - City of Science, which has been active ever since. One popular event supported by the network partners in Dresden is the Dresden Long Night of Sciences.


"Charter of Diversity"

HZDR is a member of the "Charter of Diversity", an initiative encouraging diversity in business companies and public institutions. It is supported by the German federal government, the chancellor of Germany being its patron.

Nachricht vom 03. Februar 2021

Verstärkung für den Vorstandsbereich

Christian Melzer, Persönlicher Referent des Kaufmännischen HZDR-Vorstands ©Copyright: Marlies Kross

Christian Melzer; Foto: Marlies Kross (privat)

Rund um den Jahreswechsel herrscht Hochdruck im Aufgabenbereich der Kaufmännischen HZDR-Direktorin. Genau in diese Zeit fiel der Arbeitsbeginn von Christian Melzer, dem neuen Vorstandsreferenten von Diana Stiller. Seine Kollegin Lydia Behring, Referentin des Wissenschaftlichen Vorstands Sebastian M. Schmidt, ist bereits seit April 2020 an Bord. Trotz der unterschiedlichen Arbeitsbereiche ähneln sich ihre Aufgaben: Sitzungen vor- und nachbereiten, Termine koordinieren und wahrnehmen, Themen recherchieren und verdichten, Entscheidungsvorlagen vorbereiten sowie Aufbereitung und Weitergabe von Informationen.

Knotenpunkte für Informationen

Beide beschreiben ihre Funktion als die einer Schnittstelle. Christian Melzer ist bestrebt, die Informationen aus den kaufmännisch-technischen Abteilungen für die Kaufmännische Direktorin so zu konzentrieren und aufzubereiten, dass Diana Stiller schnell zu passfähigen Entscheidungen kommen kann. Einer transparenten und offenen Kommunikation misst er dabei einen besonderen Stellenwert zu. Dem pflichtet seine Kollegin Lydia Behring bei: „Nur so ist für mich eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem wissenschaftlichen Bereich möglich.“

Von der Krebsforschung ins Wissenschaftsmanagement

Lydia Behring, Persönliche Referentin des Wissenschaftlichen HZDR-Vorstands ©Copyright: André Wirsig

Lydia Behring; Foto: André Wirsig / HZDR

Sehr gute Kenntnisse der Strukturen und Themen des HZDR sind für ihre Arbeit ebenfalls unabdingbar. Hier hat Lydia Behring einen gewissen Vorteil. Sie lernte den Rossendorfer Campus bereits im Jahr 2014 während eines Forschungspraktikums am Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung kennen. Nach dem Abschluss ihres Chemiestudiums 2016 entschloss sie sich zu einer Promotion am HZDR. In ihrer Doktorarbeit, die der Leiter der Abteilung Radiopharmazeutische und Chemische Biologie Jens Pietzsch betreute, hat sich Lydia Behring mit Cathepsinen beschäftigt. Das sind Enzyme, die an verschiedenen Prozessen der Tumorentwicklung beteiligt sind.

Das Ziel der gebürtigen Dresdnerin: ein mit einem Radionuklid markierbarer Hemmstoff, der in der Lage ist, gezielt an diese Cathepsine zu binden. Deshalb nahm sie eine besondere Klasse kleiner Moleküle, die als sogenannte Inhibitoren in Frage kommen könnten, unter die Lupe. Nach deren Synthese und Charakterisierung gelang es ihr, darunter einen vielversprechenden Kandidaten zu identifizieren – ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einem neuartigen Krebsdiagnostikum. Demnächst wird die Chemikerin ihre Promotion mit der Verteidigung an der TU Dresden abschließen.

Der Abschied von der Forschung fiel Lydia Behring trotzdem nicht schwer: „Mit Herrn Schmidt zu arbeiten, macht einfach großen Spaß. Und ich lerne täglich dazu – viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Zentrum haben sich die Zeit genommen, mich mit Themen jenseits der Chemie beziehungsweise der Lebenswissenschaften vertraut zu machen. Ich finde es äußerst spannend, Einblicke in die diversen Bereiche zu erhalten, die das HZDR zu bieten hat. Gleichzeitig lerne ich unglaublich viel darüber, wie solch ein Großforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft funktioniert.“

Christian Melzer nahm seine Tätigkeit als Referent der Kaufmännischen Direktorin am 15. Dezember auf: „Es lief wirklich sehr positiv an, trotz Corona. Frau Stiller nimmt sich Zeit für einen regelmäßigen direkten Austausch. Das vereinfacht mir die Einarbeitung in die Abläufe am HZDR und in die inhaltliche Breite der Themen enorm. Auch die Kolleginnen und Kollegen in den Fachabteilungen sowie im Vorstandsbereich haben mich sehr freundlich aufgenommen. Ich freue mich schon darauf, möglichst bald auch die Institute und Standorte kennenzulernen.“

Vom Museum ins Forschungszentrum

Christian Melzer stammt ursprünglich ebenfalls aus Dresden. In den letzten Jahren war er hauptsächlich im Kommunikationsbereich tätig, etwa am Berliner Fraunhofer-Institut FOKUS, am Cottbuser Staatstheater oder zuletzt am Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus, an dem er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortete. Das Rüstzeug dafür erwarb er sich im interdisziplinären Studiengang „Kultur und Technik“ – mit Schwerpunkten etwa in Technikphilosophie und Wirtschaftswissenschaften – an der BTU Cottbus-Senftenberg. Zudem schloss er erst letzten November das Fernstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hagen ab.

„Am Fraunhofer-Institut FOKUS habe ich erste interessante Einblicke in den Wissenschaftsbereich erhalten und schon eine Weile habe ich mit einer Rückkehr in diesen geliebäugelt. Das HZDR ist wesentlich größer und die Strukturen sind entsprechend komplexer. Auf die damit verbundene Vielfalt der Aufgaben freue ich mich besonders“, erzählt Christian Melzer.

Kontakt:

Lydia Behring

Persönliche Referentin des Wissenschaftlichen Direktors
Tel.: 0351 260 - 4802

Christian Melzer

Persönlicher Referent der Kaufmännischen Direktorin
Tel.: 0351 260 - 4902