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DRESDYN-Forschungsgebäude

Baustelle des DRESDYN-Forschungsgebäudes ©Copyright: HZDR/FKT

Das Forschungsgebäude im Bau. Foto: FKT

Die Aufgabe

Zu errichten war ein Forschungsgebäude, das weltweit einmalige Experimente mit flüssigem Natrium zur Erforschung von geophysikalischen und astrophysikalischen Phänomenen im Zusammenhang mit Magnetfeldern und dem Verhalten von Flüssigkeiten beherbergen soll.

Die Experimentierfläche soll etwa 550 Quadratmeter betragen und eine Raumhöhe von 12 Metern aufweisen. Darin sollen mehrere Experimentierplätze für verschiedene Großforschungsanlagen entstehen. Das Gebäude soll zudem über eine Krananlage verfügen und Lagerplatz für 12 Tonnen Natrium bieten.

Die Arbeit mit insgesamt mehreren Kubikmetern flüssigem Natrium stellt eine besondere Herausforderung für den sicheren Betrieb der Forschungsanlage dar. In einem der Experimente soll das Natrium zudem auf einer Rotationsplattform mit 6 Metern Durchmesser um zwei Achsen rotieren. Das Fundament für diese Plattform muss auf 420 Tonnen Drucklast und 380 Tonnen Zugkraft ausgelegt sein.

DRESDYN-Gebäude ©Copyright: HZDR/Sven Ellgner

Das fertiggestellte Forschungs­gebäude. Foto: HZDR/Sven Ellgner

Die Lösung

Mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung als Zuwendungsgeber wurde der Bau von 2013 bis 2015 für rund 7,9 Millionen Euro (ohne Ausrüstung) errichtet. An dem Projekt arbeiteten ein Generalplaner, neun Gutachter und Sachverständige sowie 32 Gewerke.

Das Gebäude gründet auf sieben Bohrpfählen mit einem Durchmesser von je 1,50 Metern. Die kritischen Experimentierplätze sind von einer besonders stabilen Auffangkonstruktion aus Beton (Containment) umgeben. Die Halle verfügt über einen Laufkran mit zwei Hubwerken, die je 20 Tonnen und eine gemeinsame Gesamtlast von maximal 25 Tonnen tragen können.

Das Gebäude verfügt über eine flächendeckende Brandmeldeanlage und eine Gaslöschanlage mit 15 Tonnen des Edelgases Argon.

Experimentierhalle DRESDYN ©Copyright: HZDR/Oliver Killig

Fundament des Präzessionsexperiments. Foto: HZDR/Oliver Killig


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