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Jana Grämer
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Eye catcher

Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften am 16. Juni 2017: Eine Nacht, die Wissen schafft.

Forschen heißt fragen

Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig? Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden? Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?

Seit 25 Jahren stellt sich das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) solchen komplexen Fragen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. Wir geben Einblicke in unsere Forschung – von den Grundlagen bis zur Anwendung.

Sie fanden uns im Hörsaalzentrum der TU Dresden, Bergstraße 64 mit Experimenten und Simulationen, Kinderprogramm und Vorträgen.

Unsere weiteren Standorte zur Langen Nacht waren:


Impressionen unseres vielfältigen Programms (HZDR-Bildergalerie)


Experimente und Simulationen im Hörsaalzentrum der TU Dresden | Bergstraße 64

mit Wissenschaftsquiz | 18 – 1 Uhr


  • Forschungsbereich ENERGIE

Materie unter extremen Bedingungen – Mit Super-Lasern ins Innere von Planeten und SternenTag des offenen Labors am 12. Mai 2012

Im Inneren von Planeten und Sternen herrschen gewaltige Drücke und hohe Temperaturen. Unter Verwendung der größten und brillantesten Laser-Lichtquellen ist es uns möglich, diese extremen Zustände in Laborexperimenten nachzustellen. Dadurch gelingen grundlegende Einblicke in das Innere von Planeten und Sternen direkt im Labor. Gleichzeitig entstehen unter diesen extremen Bedingungen neuartige Materialien, die interessante Anwendungen versprechen.

Unsichtbares sichtbar machen – Kosmische Strahlung im Kasten

Aus dem Weltall treffen ständig kosmische Teilchen auf die Erde. Wir können sie nicht spüren oder sehen, aber eine Nebelkammer hilft: Sichtbare Nebelspuren elektrisch geladener Teilchen geben Auskunft über deren Art und Entstehung. Viele Elementarteilchen, wie beispielsweise das Antiteilchen des Elektrons – das Positron – können so entdeckt werden.

Endlager zum Anfassen

Welches ist wohl das beste „Endlagermaterial“ –  Granit, Ton oder Salz? Und warum? Anfassen und entscheiden!

Rohstoffe gewinnen mit Bakterien

Unsere Biotechnologen untersuchen, wie man Mikroorganismen für das Recycling von Seltenen Erden einsetzen kann. Im Alltag weit verbreitet, sind diese wichtigen Hightech-Metalle bisher noch nicht recycelbar. Mithilfe von UV-Licht machen die Forscher die Metalle sichtbar. Außerdem erklären sie auf spielerische Weise mit kleinen Plüschbakterien, wie biotechnologische Prozesse funktionieren.

Tanzende Tropfen im Rampenlicht – Phänomene aus der ThermofluiddynamikDresdner Lange Nacht der Wissenschaften 2015 70

Industrielle Großprozesse verstehen und verbessern, das steht im Fokus der Wissenschaftler am Institut für Fluiddynamik. Der Schlüssel dazu befindet sich oftmals in kleinen, unscheinbaren, kaum sichtbaren Prozessen. In verblüffenden Experimenten wird der Tanz von winzigen Wassertropfen auf heißen Oberflächen dargeboten.

Blubberkasten – Turbulente Zweiphasen-Strömungen

Viele verfahrenstechnische Prozesse bringen Gase mit Flüssigkeiten in Kontakt: Chemiereaktoren zur Produktion von Kunststoffen und Kraftstoffen, Destillationskolonnen, Abwasserbehandlungsanlagen und Flotationszellen in der Erzaufbereitung. Unser Exponat macht die Komplexität turbulenter Zweiphasen-Strömungen sichtbar und zeigt anschaulich, wie Stoffe getrennt werden können und wie man das am Computer simuliert.


  • Forschungsbereich GESUNDHEIT

Getroffen! – Hochleistungs-Laser für die ProtonentherapieHochleistungs-Laser für die Protonentherapie

Einer der stärksten Laser der Welt steht in Dresden. Unsere Laserphysiker erklären auf fantasievolle Art, wie man Teilchen mit intensivem Laserlicht beschleunigen kann. Ihr Ziel: ein kompakter Teilchenbeschleuniger für die Krebsbehandlung mit Protonen.

Den Krebszellen auf der Spur – das neue Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung | Radioaktive Arzneimittel für die Tumortherapie

Wie erforscht, diagnostiziert und behandelt man Krebs mithilfe radioaktiver Arzneimittel? Wie stellt man Radionuklide her? Pipettieren – wie geht das? Stellen Sie sich der Herausforderung!


  • Forschungsbereich MATERIE

Die ELBE in RossendorfDresdner Lange Nacht der Wissenschaften 2015 4

In einer Computersimulation wird der Weg der Elektronen durch den hoch-modernen ELBE-Beschleuniger gezeigt. Unsere Experten zeigen einzelne Beschleunigerkomponenten und ihre Wirkung auf den Elektronenstrahl.

Fliegende Pfannen und Schallplatten – Magnetische Kräfte im Gleichgewicht | Hochtemperatur-Supraleiter auf der Halfpipe – Diamagnetismus in Perfektion | Pulsmagnet-Rakete – Magnetisch mal so richtig durchstarten

Wie kann man Magnetfelder, millionenfach stärker als das Erdmagnetfeld, erzeugen? Vor welchen Herausforderungen steht man? Welche wissenschaftlichen Untersuchungen sind dadurch möglich? Gibt es technische Anwendungsmöglichkeiten? Wir beantworten diese Fragen und laden zu unterhaltsamen Experimenten ein.

Durchblick – Mit Infrarotstrahlung und Funken in der Mikrowelle

Leicht erfassbare und kindgerechte Experimente zeigen wesentliche Eigenschaften von Licht im Spektralbereich der Mikrowellen, Infrarotstrahlung und des sichtbaren Lichts. Mithilfe einer speziellen Kamera für den mittleren Infrarotbereich machen wir Wärmestrahlung sichtbar und zeigen, wie man mit einer Webcam verblüffende Bilder im nahen Infrarotbereich erhält.

Polarisation von Licht

Durch bestimmte Zug- und Druckkräfte kann durchsichtiges Material wie Plexiglas verschiedene Ausbreitungsgeschwindigkeiten des Lichts aufweisen – die sogenannte Spannungsdoppelbrechung tritt auf. Beobachtet man Plexiglas mit polarisiertem, weißem Licht, kann man diese Doppelbrechung sichtbar machen. Im Experiment werden unterschiedliche Spannungszustände in verschiedenen Proben aus Plexiglas gezeigt. Und wir erklären den Einsatz von polarisiertem Licht im 3-D-Kino.


Die Feuerwehr im EinsatzDresdner Lange Nacht der Wissenschaften 2015 20

Hier kann man mithilfe eines Simulators den täglichen Einsatz der Feuerwehr erleben. Neben dem Zusammenspiel einzelner Kräfte bietet der Simulator vor allem die Möglichkeit, einzelne Handlungen wie Türen öffnen oder taktisch korrektes Vorgehen bei der Rettung von Menschen zu trainieren. Jeder Teilnehmer erhält ausschließlich einen Blick aus seiner eigenen Perspektive, kann aber auch im Verband operieren.


Kinderprogramm im Hörsaalzentrum der TU Dresden | Bergstraße 64

Mitmach-Aktionen | 18 – 23 Uhr


Experimentier-Quiz für die Forscher von morgen  – Schülerlabor DeltaXDresdner Lange Nacht der Wissenschaften 2015 3

Physikalische Experimente zum Ausprobieren

Wissenstest zum Thema Radioaktivität

Quiz zum Mitmachen und Raten für Klein und Groß

Bleiburg-Wettkampf

Wie schnell schaffst du es, wie ein Radiochemiker eine Bleiwand aufzubauen?

Geschicklichkeitstest mit „Manipulatoren“

Wie fühlt sich das an, mit speziellen Greifarmen zu arbeiten?

Modellflugclub Rossendorf

Flugsimulator | superleichte Flugzeugmodelle zum Selberbasteln | Flugschau

Sternwarte Gönnsdorf


Vorträge im Hörsaalzentrum der TU Dresden | Bergstraße 64

19 – 23 Uhr  (je 20 – 30 Minuten) 


  • 19:00 Uhr

Wie sicher wird ein Endlager für nukleare Abfälle sein? (Raum E01)

Dr. Vinzenz Brendler, Institut für Ressourcenökologie am HZDR

Abfälle aus der Kernenergieerzeugung und deren sichere Verwahrung sind seit Jahrzehnten im öffentlichen Fokus. Mit der Arbeit der Standortsuch-Kommission sind 2016 wesentliche Kriterien und Auswahlschritte festgelegt worden. Der Vortrag adressiert wesentliche geologische und chemische Aspekte für den sicheren Einschluss hochradioaktiver Abfälle, mit dem Fokus auf wissenschaftliche Arbeiten im Institut für Ressourcenökologie des HZDR. Dabei wird auf die möglichen Wirtsgesteine Salz, Ton und Granit für ein Endlager eingegangen.

  • 19:30 Uhr

Warme dichte Materie – Das Innere von Planeten und Sternen im Labor (Raum E03)Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften 2015 74

Dr. Dominik Kraus, Institut für Strahlenphysik am HZDR

Im Inneren von Planeten und Sternen herrschen extremste Zustände: Gewaltige Drücke und hohe Temperaturen erzeugen Bedingungen, die mit dem heutigen Verständnis der Physik noch nicht vollständig beschrieben werden können. Unter Verwendung der größten und brillantesten Laser-Lichtquellen ist es möglich, diese exotischen Zustände in Laborexperimenten nachzustellen. Das erlaubt grundlegende Einblicke in das Innere von Planeten und Sternen direkt im Labor. Gleichzeitig entstehen unter diesen extremen Bedingungen neuartige Materialien, die interessante Anwendungen versprechen.

  • 20:00 Uhr

Magnetische Momente und mächtige Magnete – Wo James Bonds Kräfte versagen (Raum E01)

Prof. Joachim Wosnitza, Hochfeld-Magnetlabor Dresden am HZDR

Magnetfelder existieren überall in der Natur und ohne Magnetfeld-Effekte ist unser modernes Leben nicht denkbar. Aber welche Magnetfeldstärken sind technisch realisierbar und wann muss selbst James Bond oder Q passen?

  • 21:00 Uhr 

Durchblick – Was Terahertz-Strahlung ans Licht bringt (Raum E01)

Dr. Stephan Winnerl, Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung am HZDR

Was sind die besonderen Eigenschaften von Terahertz-Strahlung? Warum wird ihr Einsatz in Körperscannern, z.B. an Flughäfen, diskutiert? Der Vortrag geht diesen Fragen nach und zeigt, wie an den Großgeräten FELBE und TELBE im HZDR mithilfe dieser Strahlung neue Materien auf ultrakurzen Zeitskalen erforscht werden.

  • 21:30 Uhr  

Radiopharmazie – Wie hilft Strahlung bei der Diagnostik und Therapie von Krebs? (Raum E03)Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften 2015 64

Lydia Behring, Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung am HZDR

Aufgrund der hohen Komplexität und Variabilität von Tumorerkrankungen gewinnen in der Pharmazie zunehmend Therapiestrategien an Bedeutung, die auf das Krankheitsbild des jeweiligen Patienten zugeschnitten sind. Voraussetzung für die Entwicklung einer solchen „individualisierten“ Therapie sind genaue Kenntnisse über die Entstehungsprozesse von Tumorerkrankungen und deren komplizierte Biologie. Besonders bildgebende Verfahren wie beispielsweise die Positronen-Emissions-Tomographie (kurz: PET) sind wichtige Instrumente zur Lokalisation krankhafter Gewebsveränderungen und stellen die Basis für die Anwendung von Radionuklid-Therapeutika dar. Der Vortrag zeigt, wie am Institut für Radiopharmazeutische Krebsforschung am HZDR die Mechanismen erforscht und radioaktive Substanzen für die gezielte Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen entwickelt werden.

  • 22:00 Uhr

From nanomagnets to ultrafast transmitters for future WLANs  (Raum E01)

Vortrag auf Englisch

Dr. Alina Deac, Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung am HZDR

While electronics makes use of the electron charge, spintronics exploits the spin. In ferromagnets spin-polarized currents can be used to generate terahertz radiation, which is of interest for WLAN systems supporting high data rates.

  • 22:30 Uhr  

Mikroskopie mit Elektronen – Eine faszinierende Reise in die Nanowelt (Raum E03)

Dr. Falk Röder, Institut für Ressourcenökologie am HZDR

Ein Lichtmikroskop macht Zellen, Bakterien oder das grobkörnige Gefüge von Metallen für das menschliche Auge sichtbar. Elektronen besitzen ebenso wie das Licht Welleneigenschaften. Beschleunigt man diese Elektronen auf etwa halbe Lichtgeschwindigkeit, wird deren Wellenlänge so klein, dass Strukturen auf atomarer Ebene mit einem Transmissions-Elektronenmikroskop beobachtet werden können. Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die Funktionsweise eines solchen Mikroskops, beleuchtet dessen historische Entwicklung und zeigt anhand faszinierender Beispiele aus der Forschung die Vielseitigkeit und Stärke dieser Methode.

  • 23:00 Uhr 

Klio, Klima und Dynamos (Raum E01)

Dr. Frank Stefani, Institut für Fluiddynamik am HZDR

Klio – die Muse der Geschichtsschreibung – lehrt uns, dass das Erdklima verschiedenen Schwankungen mit Periodenlängen zwischen zehn und hunderttausend Jahren unterworfen ist. Im Vortrag steht die Frage im Mittelpunkt, ob und wie diese periodischen Variationen mit den Magnetfeld erzeugenden Dynamos von Sonne und Erde zusammenhängen.



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