Aktuelles aus dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Foto: Meteorit Flensburg (Ref.) ©Copyright: Dieter Heinlein

Exotischer Besucher aus dem All

Wer in Norddeutschland am Nachmittag des 12. September 2019 die Augen gegen den Himmel richtete, konnte Zeuge eines ungewöhnlichen Schauspiels werden: Kurz blinkte ein heller Lichtstreif auf, begleitet von einem Knall – ein Meteorit aus dem Weltall. Am Tag danach ­vermeldete ein Bürger aus Flensburg einen seltsamen Fund: In seinem Garten lag ein tischtennisballgroßer Stein von ungewöhnlichem Aussehen. Seitdem ­versetzt der „Flensburg-Meteorit“ die Fachwelt in Aufre­gung: Er zeigt bemerkenswerte Eigen­schaften, etwa eine auffällig geringe Dichte. Mittlerweile beteiligen sich etwa 20 Arbeits­gruppen an der Analyse – darun­ter Teams vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), dem dazugehörigen Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) sowie vom VKTA – Strahlen­schutz, Analytik & Entsor­gung Rossendorf e.V.
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Foto: HIF Metallurgie-Technikum Glasfassade (Ausschnitt) ©Copyright: Dr. Simone Raatz

Bau des Metallurgie-Technikums geht voran

Seit dem Spatenstich für das zukünftige Metallurgie-Technikum im Oktober 2018 hat sich viel getan am Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF). Nach etwas mehr als einem Jahr spiegelt sich nun der blaue Frühlingshimmel in der neuen, etwa 400 Quadrat­meter großen Glasfassade der Halle. Damit ist die Außenhülle der Technikums, das direkt neben dem Institutsgebäude in der Chemnitzer Straße steht, fertig. Wei­ter geht es...
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Foto: Christina Meskers, HIF ©Copyright: Tina Pereira

Erfahrene Innovations­managerin startet am Helmholtz-Institut Freiberg

Seit dem 3. März ist Dr. Christina Meskers neuer Senior Research Fellow am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), einem Institut des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR). Mit ihrer Erfah­rung als frühere Senior-Innovations­managerin bei Umicore, einem globalen Material­techno­logie- und Recyclingkonzern, wird sie beim Aufbau der neuen Abtei­lung für Prozessmetallurgie helfen. Diese Abtei­lung soll...
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Foto: Lieferung Schutzequipment (ref.) ©Copyright: HZDR

HZDR stellt Uniklinikum Schutzequipment zur Verfü­gung

Um das Uni­versi­täts­kli­ni­kum Carl Gustav Carus Dresden im Kampf gegen die weitere Ausbrei­tung des Corona-Virus zu unterstützen, hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossdendorf (HZDR) am Montag, dem 23. März 2020, Schutzequipment an den Kooperations­partner geliefert. Das abgegebene neue Material umfasst unter anderem Einweg-Schutzanzüge, Handschuhe, Schutzmasken sowie Seife und Desinfektions­mittel. Unter normalen Bedin­gungen benötigen die Forscher die Ausrüs­tung zum Beispiel beim Umgang mit giftigen Chemikalien, bei der Arbeit in Reinräumen oder, wie am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), bei der Aufberei­tung von Gestein. Momentan befindet sich das HZDR im Basis-Betrieb. For­schung auf dem Campus findet dementsprechend nur im reduzierten Umfang oder im Schichtbetrieb statt. Bislang gibt es am HZDR keine bestätigte Corona-Infektion.
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Foto: Freiberger HZDR-Forscher testen in Andalusien nicht-invasive Explorationsmethoden - REFERENZ ©Copyright: INFACT / Leila Ajjabou

Nachhaltige Exploration aus der Luft

Auf dem südlichen Referenzgebiet des EU-Projektes INFACT (Innovative, Non-Invasive and Fully Acceptable Exploration Techno­logies) im spanischen Andalusien testen die Firmen SkyTEM und CGG Multi-Physics derzeit neue Methoden der umweltschonen­den Rohstofferkundung. Per Helikop­ter und elektromagnetischer Sonde befliegen sie dafür das Gelände, das rund 400 Quadratkilo­meter umfasst. Anhand der gesammelten Daten können die INFACT-Forscher im Anschluss überprüfen, ob die eingesetzten Sensoren erwar­tungs­gemäß arbeiten, indem sie die Ergebnisse mit den vorhandenen, geologischen Informa­tionen abgleichen. Das Projekt INFACT wird vom Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) – einem Institut am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) – koordiniert.
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Foto: Parlamentarisches Frühstück GERRI ©Copyright: Dr. Simone Raatz

GERRI jetzt Teil der Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe

Seit Anfang Februar arbeitet das Rohstoffnetzwerk GERRI, zu dem auch das HZDR gehört, nun unter dem Dach der Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe (BGR). Der Zusammenschluss von nationalen und internationalen For­schungs­einrich­tungen und Unternehmen, befasst sich mit ...
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Foto: Vertreter der Stadt zu Gast am HIF: Jörg Woidniok (rechts), Bettina Keller (mitte), Erzlabor Geschäftsführerin Petya Atanasova (links). ©Copyright: Dr. Simone Raatz

Wirt­schaftsförde­rung der Stadt Freiberg zu Gast am HIF

Das Thema „Ausgründung“ ist am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie allgegenwärtig. Wirt­schaftsförderin Bettina Keller und der zuständige Amtslei­ter der Stadt­verwal­tung, Jörg Woidniok, besuchten deshalb in der ­vergangenen Woche das HIF, um zu disku­tier­en, wie junge Wissen­schaftler auf dem Weg in ihr eigenes Unternehmen unterstützt werden können.
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