Aktuelles aus dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Foto: Institutsdirektor Jens Gutzmer ©Copyright: HZDR/André Wirsig

Jens Gutzmer (HIF) acatech-Mitglied

HZDR-News vom 18.11.2019: Dr. Jens Gutzmer (PhD ZA), Gründungs­direktor des Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), wurde Anfang November 2019 von der Mitglieder­versamm­lung der acatech als neues Mitglied gewählt.
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Foto: Lage des Bräunsdorfer Reviers im Freistaat Sachsen. ©Copyright: Excellon Resources Inc.

Freiberger Lagerstättenwissen weckt Interesse bei kanadischem Unternehmen

Seit einem Jahr analysieren Forscher der TU Bergakademie Freiberg und des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie bisher unentdeckte Erzvorkommen im Freiberger Raum. Mit der Excellon Resources Inc. begibt sich nun einer der bekanntesten Silberproduzenten Mexikos auf die Silbersuche in der Region.
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Foto: Dr. Berry Wills und Dr. Martin Rudolph an der Mini-Flotationsanlage ©Copyright: Dr. Martin Rudolph

Dr. Barry Wills, Leitfigur der Aufberei­tungs­branche, bloggt über HIF-Besuch

Dr. Wills hielt kürzlich einen Gastvortrag zum Thema "Evolution der Aufberei­tungs­technik" am HIF. Während seines Besuchs hatte er die Möglich­keit, hin­ter die Kulissen des Instituts zu schauen, aber auch Freiberg, Dresden und das Bergbaumuseum in Altenberg zu sehen. Wie beeindruckt er davon war, kann jetzt in seinem MEI-Blog nachgelesen werden.
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Foto: Vor dem einstigen FIA Forschungsinstitut für Aufbereitung an der Chemnitzer Straße in Freiberg wächst bereits das Metallurgie-Technikum des Helmholtz-Institutes Freiberg in die Höhe. Es soll nicht der einzige Neubau bleiben - bis 2030 sind Investitionen von rund 100 Millionen Euro geplant. ©Copyright: Eckardt Mildner

Stadträte machen Weg für Ausbau des Helmholtz-Instituts frei

Die Mehrheit der Freiberger Stadt­verwal­tung hat in dieser Woche für den Verkauf von 3,2 Hektar an das Land Sachsen gestimmt, um den Ausbau des HIF-Campus voranzutreiben. Bis 2030 ist geplant, bis zu 100 Mio. Euro in den Campus auf dem Areal des ehemaligen For­schungs­instituts für Aufberei­tung (FIA) zu inves­tier­en und die Zahl der Beschäftigten von 140 auf 350 zu erhöhen. Derzeit wird Gelände bereits um das neue Metallurgie-Technikum erweitert. Ein weiteres Technikum sowie Büros und Labore werden folgen.
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Foto: SULTAN Video ©Copyright: Storyrunner

Abfall der Vergangenheit, Straßen der Zukunft

Vor kurzem hat das Europäische Trainingsnetzwerk SULTAN seine For­schungen zur Aufberei­tung von Bergbaurückständen begonnen und das Helmholtz-Institut Freiberg ist daran beteiligt. Um die For­schungs­ziele einem breiten Publikum zu erklären, hat das SULTAN-Team gerade sein offizielles Video ­veröffentlicht. In diesem animierten Video erklärt die SULTAN-Forscherin Jillian Helser, wie SULTAN dazu beiträgt Bergbauabfälle wie­der in wertvolle Produkte umzuwandeln.
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Foto: Besuch Landratsamt Mittelsachsen am HIF, 2019 _2 ©Copyright: Dr. Simone Raatz

Landrat von Mittelsachsen besucht das Helmholtz-Institut Freiberg

Heute konnte sich das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) über hohen Besuch freuen. Herr Matthias Damm (Landrat), Herr Dr. Lothar Beier (1. Beigeordneter) sowie Herr Holger Reu­ter (Bürgermeis­ter der Stadt Freiberg) kamen zum gegenseitigen Informations­austausch.
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Foto: Erzaufbereitung: Dr. Martin Rudolph (HIF) an Schaumflotations-Pilotanlage in Freiberg ©Copyright: Dr. Robert Möckel

Ein Schaumbad für Erze

HZDR-Pressemittei­lung vom 03.06.2019: Das EU-Projekt FineFuture will die Flotation sehr feiner Mineralpartikel erforschen und neue technologische Lö­sungen dafür entwickeln. Die Koordination liegt beim HZDR.
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Foto: Spülhalde Davidschacht Freiberg ©Copyright: SAXONIA Standortverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH

Heute Umweltlast, morgen Rohstoffquelle

Das Erzgebirge soll zu einer Modellregion für den zukunftsorien­tier­ten Umgang mit Reststoffen aus dem Bergbau werden. Bis zu 15 Millionen Euro fließen dafür in den nächsten fünf Jahren aus dem Förderprogramm „WIR! – Wandel durch Innova­tionen in der Region“ des Bundesministeriums für Bildung und For­schung in das Verbundprojekt „rECOmine – Ressourcenorien­tier­te Umwelt­techno­logien für das 21. Jahrhundert“. Ziel ist die Förde­rung neuer Methoden für die Region und den Weltmarkt, mit denen Halden und metallreiche Wässer aus dem Bergbau nicht nur nachhaltig saniert, sondern die darin ­verbliebenen Wertstoffe wirt­schaftlich ­verwertet werden können. Koordiniert wird das Vorhaben durch das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört; die TU Bergakademie Freiberg und die SAXONIA Standortentwick­lungs­- und ­verwal­tungs­gesell­schaft sind am Management beteiligt und die Wirt­schaftsförde­rung Erzgebirge GmbH unterstützt das Projekt.
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Foto: Aufbereitungsanlage ©Copyright: H

Den Wasser­verbrauch im Bergbau reduzieren

Der Weltwassertag am 22. März mahnt an den sorgfältigen Umgang mit einer lebenswichtigen Ressource, von der auch zahlreiche Industrien abhängig sind. Ein Beispiel ist die Aufberei­tung von mineralischen Erzen. Wie der Wassereinsatz optimiert werden kann, zeigen Forscher des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) jetzt am Beispiel des Rohstoffs Fluorit. Sie haben ein neues Verfahren entwickelt, das die Simulation des Aufberei­tungs­prozesses erweitert. Dieses zeigt an, wo sich Wasser sinnvoll mehrfach einsetzen lässt, ohne dass es bei der Erzanreiche­rung zu Verlusten kommt. Der Verbrauch an Frischwasser lässt sich damit deutlich ­verringern. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch den Bergbaufirmen, weil es die Rohstoffgewinnung effizien­ter macht. Ihr neues Verfahren stellen die Forscher in der Fachzeitschrift „Journal of Environmental Management“ (DOI: 10.1016/j.jenvman.2018.11.139) vor.
Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg.
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Foto: GERRI (German Resource Research Institute) Runder Tisch am 26.2.2019 in Brüssel ©Copyright: GERRI

Run­der Tisch zu Circular Economy: GERRI-Netzwerk fordert Stärkung der Metallurgie-Kapazitäten in Europa

Vor Kurzem lud das German Resource Research Institute GERRI hochrangige Vertre­ter aus Politik, For­schung und Industrie zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema “Circular Economy in Europa” in Brüssel ein. In dem vom deutschen Netzwerk für Ressourcen­for­schung organisierten Runden Tisch disku­tier­ten die Experten Herausforde­rungen und mögliche Lö­sungen zur Etablie­rung einer geschlossenen Kreislaufwirt­schaft in Europa.
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Foto: Elektronikgeräte enthalten viele wichtige Rohstoffe. Zum Beispiel besteht ein Smartphone aus mehr als als 40 verschiedenen Elementen. Davon gelten einige als kritisch, wie Kobalt oder das zu den Seltenen Erden gehörende Scandium. ©Copyright: HZDR/ büro queer

Mehr Bergbau, mehr Recycling, mehr Material­ersatz

Für Zukunfts­techno­logien spielen die Metalle aus der Gruppe der seltenen Erden eine wichtige Rolle. Über neue Strategien aus der For­schung, um die Versor­gung mit den Rohstoffen zu sichern, berichtet die aktuelle Ausgabe der „Helmholtz Perspektiven“. Das Magazin der Helmholtz-Gemein­schaft sprach dafür mit Wissen­schaftlern aus dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.
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Foto: Metallrad ohne Bleimetallurgie ©Copyright: Prof. Dr. Dr. h.c. Markus Reuter

Warum eine Einschränkung der Blei-(Pb)-Metallurgie schlecht für die EU ist

In den letzten Jahren wurde die Verwendung von Blei (Pb) in der europäischen Wirt­schaft von einigen politischen Entscheidungs­trägern in Frage gestellt. Blei wird häufig als problematisches Metall angesehen, das der menschlichen Gesundheit schaden kann; viel weniger bekannt ist jedoch seine grundlegende Rolle für die Kreislaufwirt­schaft. Prof. Bart Blanpain (KU Leuven), Prof. Markus Reu­ter (HZDR/TU Bergakademie Freiberg) und Dr. Annelies Malfliet (KU Leuven) kooperieren im europäischen Netzwerk SOCRATES zur Nachwuchsgewinnung für die Rohstoffbranche und haben eine Stel­lungnahme ­veröffentlicht, in der sie die Bedeu­tung von Blei aus metallurgischer Sicht erklären. Eine Beschränkung der Bleimetallurgie in der EU hätte nicht nur nachteilige Auswirkungen auf die Bleibranche, sondern auch auf alle damit ­verbundenen Branchen, die mit Silber, Kupfer, Antimon, Zinn, Tellur und Zink arbeiten, argumen­tier­en die Autoren.
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Foto: Flotation: 3D-Visualisierung (crop). Die Flotation ist ein gängiges Verfahren, um aus Roherz Metalle abzutrennen. Dabei wird das fein zermahlene Erzgestein mit Wasser vermengt. Durch den Zusatz von Chemikalien werden die Erzpartikel unterschiedlich benetzbar gemacht; Wertstoffe werden gesammelt beziehungsweise wertlose Partikel zurückgehalten. Die Wertstoffe lagern sich an Luftblasen an, werden nach oben getragen und können abgetrennt werden. ©Copyright: HZDR/ 3D Kosmos

Winzig, aber wertvoll

Neue Techno­logien zur Gewinnung feins­ter Rohstoff-Partikel und die effiziente Wassernutzung in der Aufberei­tungs­technik sind die Themen eines internationalen Expertenforums am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) am 30. und 31. Januar 2019. Zu den Teilnehmern zählen Unternehmen aus der Aufberei­tungs­industrie, dem Berg- und Anlagenbau sowie Vertre­ter europäischer For­schungs­einrich­tungen.
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Foto: Recyclingsiegel: Es könnte die Verbraucher über die Recyclingfähigkeit von Produkten informieren. ©Copyright: Fairphone

Wieviel Kreislauf ist möglich?

Metallrecycling gilt als eine wichtige Maßnahme der Zukunft, um die Versor­gung mit Rohstoffen zu sichern. Viele Experten sind sich darin einig. Wie recycelbar ein Produkt genau ist und welcher Anteil der Material­ien überhaupt wiedergewonnen werden kann, ist in den meisten Fällen aber unklar. Tatsächlich wird es durch die Komplexität moderner Geräte und auch der daraus entstehenden Schrotte schwerer, Material­flüsse zu schließen und eine echte Kreislaufwirt­schaft zu erreichen, argumen­tier­t HIF-Direktor Prof. Markus Reu­ter in einem Interview für die Wissensplattform „Erde und Umwelt“ der Helmholtz-Gemein­schaft.
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Foto: Labor für Flotation ©Copyright: HZDR/ Frank Schinski

Arbeitsschutz und Umweltsicherheit an ers­ter Stelle

Wer in For­schung und Industrie in einem Labor tätig ist, hat auch mit Chemikalien und anderen Gefahrstoffen zu tun. Damit keine riskanten Situa­tionen eintreten, werden die Mitarbei­ter regelmäßig geschult. Eine Hausmesse zum Thema Arbeitsschutz und Umweltsicherheit ­veranstaltet am Dienstag, 22.1.2019, das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, zusammen mit dem Laborbedarfshersteller VWR International.
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