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Dr. Thomas Herrmannsdörfer

Abtei­lungs­leiter
t.herrmannsdoerferAthzdr.de
Tel.: +49 351 260 3320

Magnetische Effekte in Festkörpern

HIBEF YBCO crystal gif

HIBEF YBCO crystal gif

Foto: Carsten Baehtz

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Viele zukunftsweisende Technologien der heutigen Gesellschaft setzen auf Funktionswerkstoffe, deren Eigenschaften auf ihre spezifischen Aufgaben zugeschnitten sind. Die Grundlage für eine solche Optimierung ist die genaue Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Struktur und physikalischen Eigenschaften in diesen neuartigen Materialien. Allerdings sind bei weitem noch nicht alle physikalischen Effekte verstanden und es gibt noch offene Fragen zum Verhalten verschiedener Materialgruppen. Die Kombination aus intensiver Röntgenstrahlung und hohen Magnetfeldern bietet eine fortschrittliche Plattform, um die strukturellen und funktionellen Eigenschaften komplexer Materialien bis in den mikroskopischen Bereich zu untersuchen. Solche extremen und einzigartigen Probenbedingungen werden es ermöglichen, fortgeschrittene Studien über die quantengetriebenen Eigenschaften von magnetischen Materialien, Metallen, Halb- und Supraleitern durchzuführen.

Sehr hohe Magnetfelder jenseits von 40 Tesla können heutzutage nur auf einer kurzen Zeitskala erzeugt werden. Deshalb ist der European XFEL mit seiner extrem hohen Brillanz und seiner außergewöhnlichen Zeitstruktur das beste Analysewerkzeug für diesen Zweck. Im Rahmen des HIBEF-Nutzerkonsortiums ist ein experimenteller Aufbau zur Untersuchung von Kristallstrukturen in einem gepulsten Magnetfeld von bis zu 60 Tesla vorgesehen. Die Kombination aus dieser leistungsstärksten Röntgenquelle und so hohen Magnetfeldern wird weltweit einzigartig sein.

Weitere Informationen finden Sie hier.


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