Nanoporöse Edelstahloberflächen durch PBII

Nanoporous SS

 

 

Stents sind medizinische Implantate, die verhindern sollen, dass sich beispielsweise eine Arterie nach einem Eingriff erneut verengt. Ein Problem der Stents ist die Verträglichkeit mit biologischem Gewebe, denn Fremdkörper werden vom menschlichen Körper abgestoßen. Im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) wurde ein neues Verfahren für metallische Stents entwickelt, mit dem deren Oberfläche extrem nanoporös wird. Millionen von Nano-Bläschen bieten für einen längeren Zeitraum als bisher ein sehr großes Speichervolumen für medikamentöse Wirkstoffe, womit Abstoßungsreaktionen weitgehend verhindert werden sollen. Mit Unterstützung der PBII können sogenannte "drug eluting stents" auf rein metallischer Basis hergestellt werden.

Nanoporöse Porensysteme auf der Oberfläche eines Metallstents können die Plattform der nächsten Generation von "drug-eluting stents" auf Metallbasis sein.

Vorteile der nanoporösen Strukturen:

  • Einbau von therapeutischen Wirkstoffen und Heilmittel in die Metalloberfläche
  • Hohe Biokompatibilität
  • Ausgangsbasis für andere biologische und nichtbiologische Beschichtungen

Nanoporous SS 2

Nanoporous SS 4

Die SEM Aufnahme einer Metalloberfläche nach einem PBII Prozess zeigt kleine Inseln oder Erhebungen, deren Bildung stark von der Implantationstemperatur abhängt. Eine Erhöhung der implantierten Ionendosis führt zur Bildung von nanoporösen Schichten mit Inseln und Erhebungen.

Projekte:

"Nanoporous" (Industrie)

 

 

 

 

 

 
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