Lokale Videokonferenzen

  • Eine lokale Videokonferenz ermöglicht die Kommunikation direkt vom Arbeitsplatzcomputer mit einem oder auch mehreren Anmeldungen pro Standort, je nach Ausstattung. Für größere Gruppen empfehlen wir die Nutzung der zentralen Videokonferenzräume.

  • Während dieser Konferenz werden bewegte Bilder, Ton und optional Anwenderdaten (z. B. Dokumente / PC-Inhalte) zwischen zwei oder mehreren Standorten übertragen.

  • Dabei werden Kamera und Mikrofon als Eingabegeräte sowie Bildschirm und Lautsprecher als Ausgabegeräte verwendet.

Für lokale Videokonferenzen am HZDR bieten wir folgende Lösungen an, es sind vorrangig die Dienste BigBlueButton (für HZDR-interne Konferenzen) und zoomZentrale Zoom Lizenzen (für besonders große oder komplexe) Konferenzen zu nutzen:

  • BigBlueButton (bis zu 100 Anmeldungen) ist in dem Sinne kein Videokonfernezsystem und sollte eher als "virtueller Klassenraum" betrachtet werden. Die Übertragung von Veranstalltungen im Hörsaal oder reine Lehrveranstalltungen können damit wunderbar abgebildet werden, nicht jedoch Konferenzen, in denen mehrere Leute miteinander sprechen. BigBlueButton gibt dem Vortragenden die Möglichkeit, Präsentationen zu zeigen und mit dem Auditorium gemeinsam zu nutzen. Die Software unterstützt mehrere Audio- und Videoformate, PDF und Office-Formate. Vortragende können live schreiben, Themen erklären, Tafelbilder erzeugen und Gruppenarbeiten durchführen. Teilnehmende Personen können selbst zum Präsentator werden, um zum Beispiel online ein Referat zu halten oder Arbeitsergebnisse vorzustellen. Über die Funktion „Breakouträume“ lassen sich virtuelle Arbeitsräume erzeugen, denen dann bestimmte Teilnehmer*innen für Gruppenarbeiten zugewiesen werden können. Im Hauptfenster befindet sich die Präsentationsfläche mit Whiteboard-Funktionen zur gemeinsamen Bearbeitung von Dateien. Der Bildschirm (Live-Whiteboard) lässt sich teilen, um bei Bedarf Präsentationen zu übertragen (Desktop-Sharing). Über einen integrierten Recorder ist die Aufzeichnung von Sessions möglich.
  • zoom: Das HZDR stellt zur Nutzung von Zoom eine eigene Plattform bereit, eine Anleitung finden Sie hier.
  • MS Teams ist für Video- und Audiokonferenzen mit Einladung am HZDR erlaubt, allerdings nicht für den Dateien-Austausch oder für Echtzeit-Dateibearbeitung. Der Teilnehmerkreis erhält eine Einladung per E-Mail zusammen mit einem Web-Link.
  • Videokonferenzdienst DFNconf (bis zu 23 Anmeldungen) bietet den Mitgliedern des X-WiN sowie weiteren interessierten Wissenschaftseinrichtungen die Möglichkeit, von einem PC, einer Workstation, einem Videokonferenzraum oder einem mobilen Endgerät unter Nutzung des X-WiN mit einem oder mehreren anderen Personen multimedial zu kommunizieren. Auch Einrichtungen außerhalb des X-WiN sind über den Dienst erreichbar. Eine genaue Beschreibung finden Sie auf der Seite DFN Konferenzservice, eine Kurzanleitung hier: Videokonferenzdienst DFNconf.

Empfohlene Hardware für Videokonferenzen:

  • Für Notebooks mit Kamera im Display empfehlen wir die Nutzung eines Headsets mit Geräuschunterdrückung
    Bsp.: Logitech 960 USB Headset
    Headset ©Copyright: Kaulfuß, René

  • Für kleinere Meetings im Büro mit drei bis fünf Personen empfiehlt sich eine kombinierte Lösung aus Mikrofon, Kamera und Lautsprecher, verbunden über USB mit einem Notebook oder Rechner. Bsp.: Logitech Connect
    connect ©Copyright: Kaulfuß, René

  • Für kleine bis mittlere Videokonferenzen nutzen Sie bitte die bestehenden Videokonfernzanlagen in den Gebäuden 110/230 104/201 613/206 801/244 513/110 613/157 613/256 108/206 240/124. Auf diesen Anlagen können Meetings mit DFNconf und ZOOM abgehalten werden.
    Alternativ wäre eine mobile Lösung bestehend aus Kamera, Bedienteil mit Lautsprecher und Mikrofon sowie zwei Tischmikrofonen. Bsp: Logitech Group (zur Ausleihe im Rechenzentrum erhältlich)
    group ©Copyright: Kaulfuß, René
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