Strahlenschutzkurse in der Forschungsstelle Leipzig des HZDR


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Die universitäre und postgraduale Ausbildungsstätte entstand 1956 als Abteilung des damaligen Instituts für angewandte Radioaktivität der Deutschen Akademie der Wissenschaften am heutigen Standort in Leipzig. Damit ist sie neben den Ausbildungseinrichtungen in Karlsruhe und in Mainz eine der ältesten in der Bundesrepublik Deutschland.

Aus dem Institut für angewandte Radioaktivität und dem Institut für stabile Isotope entstand im Jahr 1968 das Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlenforschung (ZfI) Leipzig.

Nach der Wiedervereinigung führte das Streben nach einer einheitlichen Forschungslandschaft für Gesamtdeutschland zur Auflösung der Akademie-Institute. Auf Empfehlung des Wissenschaftsrates wurde im Jahr 1998 das Institut für Interdisziplinäre Isotopenforschung e. V. (IIF) in Leipzig gegründet und ab 01.01.1999 konnte die Strahlenschutzausbildung fortgeführt werden. Infolge der Evaluierung des IIF im Jahr 2008 kam es am 01.01.2010 zur Eingliederung in das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf e.V. (FZD) als Forschungsstelle Leipzig, Interdisziplinäre Isotopenforschung. Ein Jahr später erfolgte die Aufnahme des FZD in die Helmholtz-Gemeinschaft und eine damit verbundene Namensänderung in Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

Kursleitung: Frau Dr. Uta Gottschalch

Für Anfragen und Anmeldungen stehe ich Ihnen unter folgenden Kontaktdaten gern zur Verfügung:

Telefon: 0341 234 179 4620 (Frau Dr. Uta Gottschalch)
0341 234 179 4601 (Frau Katrin Gerstner)
Fax: 0341 234 179 4699
e-Mail: u.gottschalch@hzdr.de
Postanschrift: Helmholtz - Zentrum Dresden - Rossendorf e.V.
Forschungsstelle Leipzig
Permoserstraße 15
04318 Leipzig

Die Kurse entsprechen der Richtlinie über die im Strahlenschutz erforderliche Fachkunde (Fachkunde-Richtlinie Technik nach Strahlenschutzverordnung) vom 19.04.2006 (GMBI. 38).

Wir führen keine Kurse nach RöV und Fachkunde-Richtlinie Medizin durch.

Die Aus- und Weiterbildung erfolgt zu:

  • Grundlagen der Radioaktivität
  • kernphysikalischer Messtechnik
  • Strahlenbiologie und Strahlenschutz
  • Gesetzliche Grundlagen zum Strahlenschutz
  • Anwendung von Radionukliden in Naturwissenschaften, Medizin und Technik
  • Umweltradioaktivität
  • Beförderung radioaktiver Stoffe

Zielgruppen der Aus- und Weiterbildung sind:

  • wissenschaftliche und wiss.- techn. Mitarbeiter öffentlicher und privater Einrichtungen und Unternehmen im Rahmen von Kursen zum Erwerb und zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz und
  • Studenten naturwissenschaftlicher, technischer und medizinischer Fachrichtungen im Rahmen von Grundpraktika und Fortgeschrittenenkursen.