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Neuer Europarekord in Dresden

Dr. Marc Uhlarz mit Magnetspule im Hochfeld-Magnetlabor DresdenNachricht vom 26.01.2012

Das Hochfeld-Magnetlabor Dresden (HLD) im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf ist dem Weltrekord für die höchsten Magnetfelder auf der Spur. Gestern konnten die Wissenschaftler ihren eigenen Europarekord von 91,4 Tesla auf 94,2 Tesla verbessern. Die nagelneue Spule wurde in der Werkstatt des HLD gewickelt und ist mit einem dünneren Edelstahl-Zylinder, aber dafür zusätzlich mit der Verstärkungsfaser Zylon® ummantelt. Diese kleine Änderung machte ein noch höheres magnetisches Feld bei gleichbleibender Bohrung der Spule von 16 Millimetern Durchmesser möglich.

Den Weltrekord, den auch die Dresdner Wissenschaftler im letzten Jahr einige Wochen innehatten, hält das National High Magnetic Field Laboratory in Los Alamos, USA mit 97,4 Tesla, allerdings nur mit einer Bohrung von 10 Millimetern.

Forschergruppen aus der ganzen Welt nutzen die hohen Felder im Dresdner Labor für die Grundlagen- und Materialforschung. Gemeinsam mit Laboren in Nijmegen (Niederlande), Grenoble und Toulouse (beides Frankreich) hat sich das HLD zum European Magnetic Field Laboratory (EMFL) zusammengeschlossen, um Europa als exzellenten Forschungs- und Wissenschaftsstandort im Bereich der hohen Magnetfelder zu stärken und neue Nutzer zu begeistern.


Weitere Informationen

Prof. Joachim Wosnitza
Hochfeld-Magnetlabor Dresden
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Tel. 0351 260-3524