Unsere aktuellen Pressemitteilungen und Nachrichten
Neuer Weg zu 2D-Materialien: Forschungsteam stellt ultrareine MXene mit herausragender elektrischer Leistungsfähigkeit her
Pressemitteilung vom 09.02.2026
Ein internationales Forschungsteam der TU Dresden, des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik Halle, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und weiterer Partnerinstitutionen in Europa hat eine neue Methode zur Herstellung von MXenen – einer wichtigen Familie zweidimensionaler Materialien – mit bisher unerreichter Reinheit und Kontrollierbarkeit entwickelt. Ein neuer „Gas-Flüssig-Feststoff“-Prozess ermöglicht die Synthese reiner MXene mit gleichmäßig verteilten und in ihrer Zusammensetzung gezielt eingestellten Halogenatomen auf der Oberfläche.
Dresdner Team entdeckt überraschende Schwingungszustände in Magnetwirbeln: Frequenzkämme aus Magnonen könnten helfen, verschiedene physikalische Systeme zu koppeln
Pressemitteilung vom 08.01.2026
Forschende am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) haben in winzigen Magnetwirbeln neue, bislang unbeobachtete Schwingungszustände entdeckt – sogenannte Floquet-Zustände. Anders als in früheren Experimenten, die dafür energieaufwendige Laserpulse benötigten, reicht in Dresden dafür eine winzige Anregung mit magnetischen Wellen.
Nanomagnete mit besonderem Dreh: Neues Fertigungsverfahren macht Technologie besser und günstiger
Pressemitteilung vom 09.12.2025
Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben in Zusammenarbeit mit Partnern von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU) in Trondheim und dem Institut für Kernphysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften eine Methode entwickelt, mit der sich besonders effiziente magnetische Nanomaterialien in einem vergleichsweise einfachen Verfahren und auf Basis günstiger Ausgangsmaterialien fertigen lassen.
Neue Podcast-Folge auf detektor.fm: Woher kommt der Sternenstaub?
Nachricht vom 05.12.2025
In einer neuen Podcast-Folge des detektor.fm-Forschungsquartetts spricht Prof. Anton Wallner vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) über die Spuren vergangener Supernova-Explosionen und darüber, wie sich diese kosmischen Ereignisse noch heute auf der Erde nachweisen lassen.
Direkter Sprung ins Terahertz: Dirac-Materialien ermöglichen effiziente Signalumwandlung bei Raumtemperatur
Pressemitteilung vom 04.12.2025
Highspeed-Internet, autonomes Fahren, Internet der Dinge: Datenströme wachsen weltweit in rasantem Tempo. Doch klassische Funktechnologien stoßen an ihre Grenzen: Je höher die Datenrate, desto schneller müssen Signale übertragen werden. Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun gezeigt (DOI: 10.1038/s42005-025-02273-0), dass sich schwache Funksignale mit einem nur wenige Dutzend Nanometer dünnen Material effizient in deutlich höhere Frequenzen umwandeln lassen.
Auf dem Weg zu einer energieeffizienten Künstlichen Intelligenz (KI): Neue Plattform für KI-Hardware auf Magnetbasis
Pressemitteilung vom 23.10.2025
Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) war in der EFRE-Ausschreibung „InfraProNet“ des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) doppelt erfolgreich: Mit den beiden Projekten MagKI und Magnon4KI baut das Zentrum seine Spitzenposition im Bereich der magnetischen KI-Forschung weiter aus. Zusammen erhalten die Projekte rund 3,75 Millionen Euro Fördermittel von EU sowie vom Freistaat Sachsen. Ziel ist es, die Grundlagen für eine neue, besonders energieeffiziente Hardware für künstliche Intelligenz zu schaffen – eine Technologie, die künftig nachhaltiger funktionieren soll als die heutige KI-Technik.
„Mensch, Roboter!“ Neue COSMO-Ausstellung präsentiert Robotik-Forschung aus Dresden
Nachricht vom 06.10.2025
Seit dem 2. Oktober 2025 dreht sich im COSMO Wissenschaftsforum alles um das Thema „Mensch, Roboter! – Robotik aus der Dresdner Wissenschaft“. Bis zum 27. Februar 2026 können Besucher*innen entdecken, wie Robotik in Dresden erforscht wird – und was sie schon heute mit unserem Alltag zu tun hat. Das HZDR ist gemeinsam mit fünf weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen an der Ausstellung beteiligt.
Vom Einzelphoton zum Speicher: Neues Projekt zielt auf die Integration von Quantenlichtquellen und -speichern
Pressemitteilung vom 11.06.2025
Eine dänisch-deutsche Forschungskooperation mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) verfolgt das Ziel, neue Quantenlichtquellen und Technologien für skalierbare Quantennetzwerke auf Basis des Seltenerd-Elements Erbium zu entwickeln. Das Projekt EQUAL (Erbium-basierte Silizium-Quantenlichtquellen) wird vom Innovationsfonds Dänemark mit 40 Millionen dänischen Kronen (etwa 5,3 Millionen Euro) gefördert. Es begann im Mai 2025 und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
