Unsere aktuellen Pressemitteilungen und Nachrichten

Foto: The image combines a model derived from a scanning electron microscopy image (left) with a snippet of the underlying crystal structure of a studied MXene featuring precisely controlled surface terminations. REF_3_2 ©Copyright: B. Schröder/HZDR

Neuer Weg zu 2D-Materialien: Forschungsteam stellt ultrareine MXene mit herausragender elektrischer Leistungsfähigkeit her

Pressemitteilung vom 09.02.2026

Ein internationales Forschungsteam der TU Dresden, des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik Halle, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und weiterer Partnerinstitutionen in Europa hat eine neue Methode zur Herstellung von MXenen – einer wichtigen Familie zweidimensionaler Materialien – mit bisher unerreichter Reinheit und Kontrollierbarkeit entwickelt. Ein neuer „Gas-Flüssig-Feststoff“-Prozess ermöglicht die Synthese reiner MXene mit gleichmäßig verteilten und in ihrer Zusammensetzung gezielt eingestellten Halogenatomen auf der Oberfläche.

Weiterlesen
Foto: Artistic illustration of Floquet-engineered magnons: Using time as a resource, a static magnetic vortex evolves into a periodically driven state whose gyration generates a magnon frequency comb. REF_3_2 ©Copyright: Katrin Schultheiß, Helmut Schultheiß

Dresdner Team entdeckt überraschende Schwingungszustände in Magnetwirbeln: Frequenzkämme aus Magnonen könnten helfen, verschiedene physikalische Systeme zu koppeln

Pressemitteilung vom 08.01.2026

Forschende am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) haben in winzigen Magnetwirbeln neue, bislang unbeobachtete Schwingungszustände entdeckt – sogenannte Floquet-Zustände. Anders als in früheren Experimenten, die dafür energieaufwendige Laserpulse benötigten, reicht in Dresden dafür eine winzige Anregung mit magnetischen Wellen.

Weiterlesen
Foto: Localized vertical spins through geometric confinement_REF_3_2 ©Copyright: Sander Münster/HZDR

Nanomagnete mit besonderem Dreh: Neues Fertigungsverfahren macht Technologie besser und günstiger

Pressemitteilung vom 09.12.2025

Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben in Zusammenarbeit mit Partnern von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU) in Trondheim und dem Institut für Kernphysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften eine Methode entwickelt, mit der sich besonders effiziente magnetische Nanomaterialien in einem vergleichsweise einfachen Verfahren und auf Basis günstiger Ausgangsmaterialien fertigen lassen.

Weiterlesen
Foto: Giant mosaic of the Crab Nebula made of Hubble images ©Copyright: NASA/ESA/J. Hester and A. Loll (Arizona State Univ.)

Neue Podcast-Folge auf detektor.fm: Woher kommt der Sternenstaub?

Nachricht vom 05.12.2025

In einer neuen Podcast-Folge des detektor.fm-Forschungsquartetts spricht Prof. Anton Wallner vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) über die Spuren vergangener Supernova-Explosionen und darüber, wie sich diese kosmischen Ereignisse noch heute auf der Erde nachweisen lassen.

Weiterlesen
Foto: At the TELBE terahertz source, Tatiana Aureliia Uaman Svetikova investigates how ultrathin Dirac materials can convert radio signals into much higher terahertz frequencies at room temperature. ©Copyright: Oliver Killig/HZDR

Direkter Sprung ins Terahertz: Dirac-Materialien ermöglichen effiziente Signalumwandlung bei Raumtemperatur

Pressemitteilung vom 04.12.2025

Highspeed-Internet, autonomes Fahren, Internet der Dinge: Datenströme wachsen weltweit in rasantem Tempo. Doch klassische Funktechnologien stoßen an ihre Grenzen: Je höher die Datenrate, desto schneller müssen Signale übertragen werden. Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun gezeigt (DOI: 10.1038/s42005-025-02273-0), dass sich schwache Funksignale mit einem nur wenige Dutzend Nanometer dünnen Material effizient in deutlich höhere Frequenzen umwandeln lassen.

Weiterlesen
Foto: Electron spins or magnons are capable of transferring energy and information via magnetic interactions. ©Copyright: Juniks

Auf dem Weg zu einer energieeffizienten Künstlichen Intelligenz (KI): Neue Plattform für KI-Hardware auf Magnetbasis

Pressemitteilung vom 23.10.2025

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) war in der EFRE-Ausschreibung „InfraProNet“ des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) doppelt erfolgreich: Mit den beiden Projekten MagKI und Magnon4KI baut das Zentrum seine Spitzenposition im Bereich der magnetischen KI-Forschung weiter aus. Zusammen erhalten die Projekte rund 3,75 Millionen Euro Fördermittel von EU sowie vom Freistaat Sachsen. Ziel ist es, die Grundlagen für eine neue, besonders energieeffiziente Hardware für künstliche Intelligenz zu schaffen – eine Technologie, die künftig nachhaltiger funktionieren soll als die heutige KI-Technik.

Weiterlesen
Foto: COSMO Science Forum Dresden with exhibition “Mensch, Roboter!” ©Copyright: Toni Kretschmer / NewPic Photography

„Mensch, Roboter!“ Neue COSMO-Ausstellung präsentiert Robotik-Forschung aus Dresden

Nachricht vom 06.10.2025

Seit dem 2. Oktober 2025 dreht sich im COSMO Wissenschaftsforum alles um das Thema „Mensch, Roboter! – Robotik aus der Dresdner Wissenschaft“. Bis zum 27. Februar 2026 können Besucher*innen entdecken, wie Robotik in Dresden erforscht wird – und was sie schon heute mit unserem Alltag zu tun hat. Das HZDR ist gemeinsam mit fünf weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen an der Ausstellung beteiligt.

Weiterlesen
Foto: Artistic depiction of a single erbium ion being implanted into a silicon-based optical nanocavity. REF_3_2 ©Copyright: B. Schröder/HZDR

Vom Einzelphoton zum Speicher: Neues Projekt zielt auf die Integration von Quantenlichtquellen und -speichern

Pressemitteilung vom 11.06.2025

Eine dänisch-deutsche Forschungskooperation mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) verfolgt das Ziel, neue Quantenlichtquellen und Technologien für skalierbare Quantennetzwerke auf Basis des Seltenerd-Elements Erbium zu entwickeln. Das Projekt EQUAL (Erbium-basierte Silizium-Quantenlichtquellen) wird vom Innovationsfonds Dänemark mit 40 Millionen dänischen Kronen (etwa 5,3 Millionen Euro) gefördert. Es begann im Mai 2025 und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

Weiterlesen