Unsere aktuellen Pressemitteilungen und Nachrichten

Foto: Giant mosaic of the Crab Nebula made of Hubble images ©Copyright: NASA/ESA/J. Hester and A. Loll (Arizona State Univ.)

Neue Podcast-Folge auf detektor.fm: Woher kommt der Sternenstaub?

Nachricht vom 05.12.2025

In einer neuen Podcast-Folge des detektor.fm-Forschungsquartetts spricht Prof. Anton Wallner vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) über die Spuren vergangener Supernova-Explosionen und darüber, wie sich diese kosmischen Ereignisse noch heute auf der Erde nachweisen lassen.

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Foto: At the TELBE terahertz source, Tatiana Aureliia Uaman Svetikova investigates how ultrathin Dirac materials can convert radio signals into much higher terahertz frequencies at room temperature. ©Copyright: Oliver Killig/HZDR

Direkter Sprung ins Terahertz: Dirac-Materialien ermöglichen effiziente Signalumwandlung bei Raumtemperatur

Pressemitteilung vom 04.12.2025

Highspeed-Internet, autonomes Fahren, Internet der Dinge: Datenströme wachsen weltweit in rasantem Tempo. Doch klassische Funktechnologien stoßen an ihre Grenzen: Je höher die Datenrate, desto schneller müssen Signale übertragen werden. Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun gezeigt (DOI: 10.1038/s42005-025-02273-0), dass sich schwache Funksignale mit einem nur wenige Dutzend Nanometer dünnen Material effizient in deutlich höhere Frequenzen umwandeln lassen.

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Foto: Electron spins or magnons are capable of transferring energy and information via magnetic interactions. ©Copyright: Juniks

Auf dem Weg zu einer energieeffizienten Künstlichen Intelligenz (KI): Neue Plattform für KI-Hardware auf Magnetbasis

Pressemitteilung vom 23.10.2025

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) war in der EFRE-Ausschreibung „InfraProNet“ des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) doppelt erfolgreich: Mit den beiden Projekten MagKI und Magnon4KI baut das Zentrum seine Spitzenposition im Bereich der magnetischen KI-Forschung weiter aus. Zusammen erhalten die Projekte rund 3,75 Millionen Euro Fördermittel von EU sowie vom Freistaat Sachsen. Ziel ist es, die Grundlagen für eine neue, besonders energieeffiziente Hardware für künstliche Intelligenz zu schaffen – eine Technologie, die künftig nachhaltiger funktionieren soll als die heutige KI-Technik.

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Foto: COSMO Science Forum Dresden with exhibition “Mensch, Roboter!” ©Copyright: Toni Kretschmer / NewPic Photography

„Mensch, Roboter!“ Neue COSMO-Ausstellung präsentiert Robotik-Forschung aus Dresden

Nachricht vom 06.10.2025

Seit dem 2. Oktober 2025 dreht sich im COSMO Wissenschaftsforum alles um das Thema „Mensch, Roboter! – Robotik aus der Dresdner Wissenschaft“. Bis zum 27. Februar 2026 können Besucher*innen entdecken, wie Robotik in Dresden erforscht wird – und was sie schon heute mit unserem Alltag zu tun hat. Das HZDR ist gemeinsam mit fünf weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen an der Ausstellung beteiligt.

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Foto: Artistic depiction of a single erbium ion being implanted into a silicon-based optical nanocavity. REF_3_2 ©Copyright: B. Schröder/HZDR

Vom Einzelphoton zum Speicher: Neues Projekt zielt auf die Integration von Quantenlichtquellen und -speichern

Pressemitteilung vom 11.06.2025

Eine dänisch-deutsche Forschungskooperation mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) verfolgt das Ziel, neue Quantenlichtquellen und Technologien für skalierbare Quantennetzwerke auf Basis des Seltenerd-Elements Erbium zu entwickeln. Das Projekt EQUAL (Erbium-basierte Silizium-Quantenlichtquellen) wird vom Innovationsfonds Dänemark mit 40 Millionen dänischen Kronen (etwa 5,3 Millionen Euro) gefördert. Es begann im Mai 2025 und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

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Foto: Schematic representation of an electronic skin with magnetic sense ©Copyright: P. Makushko / HZDR

Elektronische Haut mit Magnetsinn wird schlanker und schlauer

Pressemitteilung vom 27.03.2025

Per Kontaktlinse in der virtuellen Realität navigieren oder das Smartphone-Display unter Wasser bedienen: Das und mehr könnte dank innovativer E-skins bald Realität werden. Dafür hat ein Forschungsteam unter Leitung des HZDR eine elektronische Haut entwickelt, die Magnetfelder mit einem einzigen, globalen Sensor erspüren und präzise verfolgen kann. Die künstliche Haut ist nicht nur leicht, transparent und durchlässig, sondern ahmt auch das Zusammenspiel von echter Haut und Hirn nach, wie das Team in der Fachzeitschrift Nature Communications berichtet.

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Foto: HZDR-Forschungsmagazin "entdeckt" 01/2025 REF_3_2 ©Copyright: HZDR/blrck.de

Radioaktivität rettet Leben: Forschungsmagazin „entdeckt“ gibt Einblicke in die moderne radiopharmazeutische Krebsforschung

Nachricht vom 17.03.2025

Die neue Ausgabe des Magazins beleuchtet, wie sich radioaktive Substanzen präzise und gezielt in der Diagnose und Therapie von Tumoren nutzen lassen, um neue Wege im Kampf gegen den Krebs zu eröffnen. Darüber hinaus gibt es wie gewohnt auch Einblicke in andere Bereiche der aktuellen Forschung an unserem Zentrum.

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Foto: The electric field of the incoming terahertz pulse generates extremely fast oscillating currents in the metal film. REF_3_2 ©Copyright: B. Schröder/HZDR

Magnetische Strukturen schneller lesen – im Ferninfrarot

Pressemitteilung vom 13.03.2025

Eine einzige moderne Festplatte speichert heute mehrere Millionen Megabyte – genug Speicherplatz für hunderttausende Fotos. Winzige magnetische Strukturen machen dies möglich. Doch mit Datenraten von einigen hundert Megabyte pro Sekunde bleibt der Zugriff auf diese geballte digitale Information noch relativ langsam. Erste Experimente zeigten bereits einen neuen vielversprechenden Ansatz: Magnetische Zustände lassen sich durch kurze Strompulse auslesen.

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Foto: Seamless navigation in a virtual reality environment using a knitted sleeve with overbraided magnetic field sensors and a magnetic ring. REF_3_2 ©Copyright: Freie Universität Bozen

Berührungslos: Stoffe mit einer Fingerbewegung steuern

Pressemitteilung vom 05.03.2025

Elektronische Textilien erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind vielseitig einsetzbar, doch die Verbindung von elektronischen Funktionen und Geweben hat nach wie vor ihre Herausforderung. Ein Team von Forschenden der Nottingham Trent University (Vereinigtes Königreich), des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Freien Universität Bozen (Italien) hat nun waschbare und langlebige elektronische Textilien mit Magnetfeldsensoren entwickelt, die ihren Einsatz in Funktionsbekleidung ermöglichen könnten.

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Foto: Nanoplatelets REF 3:2 ©Copyright: B. Schröder/HZDR

Vom Defekt zum Hightech-Material

Pressemitteilung vom 25.02.2025

Nanoplättchen aus Cadmiumselenid sind ein erfolgversprechender Ausgangspunkt für die Entwicklung neuartiger elektronischer Materialien. Seit dem Jahrtausendwechsel sind diese winzigen, nur wenige Atome dicken Plättchen für die Forschung weltweit besonders interessant, da sie unter anderem außergewöhnliche optische Eigenschaften haben. Ein Team vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), der TU Dresden und dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) hat nun einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu ihrer gezielten Herstellung gemacht.

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