Die Institute am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Der wissenschaftliche Bereich des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf untergliedert sich in acht Institute. Wissenschaftlich-technische Untersützung erhalten die Institute von den beiden Zentralabteilungen Forschungstechnik(1) sowie Informationsdienste und Computing(2).


Foto: Experimente Hochfeld-Labor ©Copyright: HZDR/Oliver Killig

Hochfeld-Magnetlabor Dresden

Dieses Labor – meist als HLD abgekürzt – beschäftigt sich mit moderner Materialforschung in hohen Magnetfeldern. In erster Linie werden hierzu die elektronischen Eigenschaften metallischer, halbleitender, supraleitender und magnetischer Materialien untersucht. Das Hochfeld-Magnetlabor dient damit als Forschungsanlage sowohl für eigene Vorhaben als auch für den Nutzerbetrieb.

Direktor: Prof. Joachim Wosnitza(3)

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Foto: Topflow X-ray tomography ©Copyright: Torsten Berger

Institut für Fluiddynamik

Auf den Gebieten der Thermo- und Fluiddynamik und der Magnetohydrodynamik betreibt dieses Institut Grundlagen- und angewandte Forschungen. Im Fokus stehen beispielsweise Mehrphasen-Strömungen mit Phasenübergang oder elektrisch leitfähige Fluide unter dem Einfluss elektromagnetischer Felder. Verbessert werden soll damit die Nachhaltigkeit, die Energie-Effizienz und die Sicherheit industrieller Prozesse.

Direktor: Dr. Gunter Gerbeth(4)

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Foto: Nanoschichten Ionenstrahlzentrum ©Copyright: HZDR

Institut für Ionen­strahl­physik und Material­for­schung

An diesem HZDR-Institut werden Materialien analysiert und optimiert. So können sie später auch Anwendungen in der Informationstechnologie und im Energiesektor finden. Dabei werden die vielfältigen Möglichkeiten des Ionenstrahlzentrums (IBC) zur Synthese, Modifikation und Analyse von dünnen Schichten und Nanostrukturen genutzt.

Direktoren: Prof. Manfred Helm(5), Prof. Jürgen Fassbender(6)

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Foto: DRACO-Targetkammer ©Copyright: HZDR/Frank Bierstedt

Institut für Strahlen­physik

Mit Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Beschleuniger-, Kern- und Laserphysik beschäftigt sich das Institut für Strahlenphysik. Darüber hinaus werden neue Möglichkeiten zur Erzeugung von Strahlung und Teilchenstrahlen untersucht. Detektoren und Messmethoden zur Anwendung in der Krebsforschung, nuklearen Sicherheitsforschung und auf dem Gebiet der neuen Materialien gehören ebenfalls zum Arbeitsbereich des Instituts.

Direktoren: Prof. Thomas E. Cowan, Prof. Ulrich Schramm

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Foto: Antikörper für die Krebstherapie ©Copyright: HZDR/Frank Bierstedt

Institut für Radio­pharma­zeutische Krebs­for­schung

Das Institut fokussiert seine Arbeiten zur radiopharmazeutischen Tumorforschung auf Grundlagen- und angewandte Forschung mit dem Ziel der Entwicklung tumoraffiner Substanzen, die vorrangig radioaktiv markiert zur Diagnose und Therapie von Tumoren eingesetzt werden sollen. Dabei handelt es sich sowohl um kleine Moleküle als auch Antikörper und Peptide. Interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppen bearbeiten ein breites Spektrum von der biologischen Grundlagenforschung über (radio-)chemische und immunologische Aufgabenstellungen bis zur Radiopharmaka-Produktion. Dies schließt Untersuchungen zur Verbesserung der Tumordetektion und biologischen Tumorcharakterisierung sowie Auswertung von tomographischen Daten ein.

Direktoren: Prof. Jörg Steinbach, Prof. Michael Bachmann

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Foto: Protonentherapie am OncoRay ©Copyright: OncoRay/Matthias Rietschel

Institut für Radioonko­logie – OncoRay

Forscher am HZDR arbeiten daran, die Heilung von Krebserkrankungen durch eine biologisch individualisierte, technologisch optimale Strahlentherapie zu verbessern. Fokus und Strategie zielen dabei auf den hohen Bedarf an präklinischer und klinischer Forschung und deren intensive Vernetzung (Translation). Dabei spielt die Protonentherapie eine zentrale Rolle. Das Institut für Radioonkologie hat seinen Standort am OncoRay-Zentrum, mit dem es eng kooperiert.

Direktorin: Prof. Mechthild Krause

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Foto: Charakterisierung von Pflanzenproben im Institut für Ressourcenökologie ©Copyright: Oliver Killig

Institut für Ressourcenöko­logie

Wie werden Mensch und Umwelt vor den Gefahren des Eintrags von Schadstoffen aus technischen Prozessen geschützt, die mit Energieerzeugung und Rohstoffgewinnung verbunden sind? – Dieser Frage geht das Institut für Ressourcenökologie nach. Die wissenschaftliche Herausforderung ist dabei, Technologie und Ökologie als untrennbare Einheit zu betrachten und damit zur Sicherheit und Akzeptanz der technischen Prozesse beizutragen.

Direktor: Prof. Thorsten Stumpf(7)

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Foto: Das Leuchten der Minerale ©Copyright: HZDR/Detlev Müller

Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie

Das HIF – ein HZDR-Institut am Standort Freiberg – hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln. Dadurch sollen mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitgestellt, genutzt und zudem umweltfreundlich recycelt werden. Das Institut soll somit einen wichtigen Beitrag zur nationalen Rohstoffstrategie leisten.

Direktoren: Prof. Jens Gutzmer(8), Prof. Markus Reuter(9)

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Foto: Materie in Licht verwandeln ©Copyright: HZDR/Jürgen Jeibmann

Zentralabtei­lung For­schungs­technik

Die spezialisierte Forschungsausrüstung für die Institute des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf wird vor Ort in der Zentralabteilung Forschungstechnik entwickelt und realisiert. Dies reicht von der Ausstattung einzelner Experimente bis hin zu umfangreichen Forschungsanlagen.

Leiter: Prof. Peter Kaever

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Foto: Gebäude 614, 2012 ©Copyright: Dr. Uwe Konrad

Zentralabtei­lung Informations­dienste und Computing

Die Zentralabteilung Informationsdienste und Computing ist Dienstleistungs-, Kompetenz- und Koordinierungszentrum für die gesamte Informatik-Infrastruktur aller HZDR-Standorte. Sie unterstützt in dieser Eigenschaft die Mitarbeiter aller Institute und Abteilungen des HZDR sowie auch externe Nutzer.

Leiter: Dr. Uwe Konrad

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(6) http://www.hzdr.de/db/Cms?pNid=141&pOid=21545
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(8) http://www.hzdr.de/db/Cms?pOid=35586
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