Ansprechpartner

Prof. Dr. Jens Gutzmer
Direktor
Sekretariat: Vanessa Tschorn
Tel.: 0351 260 - 4404

PD Dr. Simone Raatz
Administrative Leiterin

Sekretariat: Louise Schulze
Tel.: 0351 260 - 4403

Anne-Kristin Jentzsch
Pressereferentin
Tel.: 0351 260 - 4429

Renate Seidel
Sekretariat
Tel.: 0351 260 - 4430

Vorschau-Bild

Nachrichten & Pressemitteilungen aus den Jahren 2010 - 2015

Foto: HIF Logo claim below ©Copyright: HZDR

Pressemeldung vom 06.12.2010: Grünes Licht für Institut für Res­sourcen­tech­no­logie Freiberg

Freiberg erhält, wie das BMBF heute mitteilt, ein neues Institut, das gemeinsam von der TU Bergakademie Freiberg und dem FZD getragen wird. Ziel des Instituts für Res­sourcen­tech­no­logie Freiberg ist es, als nationale For­schungs­institution die Versor­gung der deutschen Wirt­schaft mit dringend benötigten mineralischen und metallhaltigen Rohstoffen abzusichern. Dazu sollen die wissen­schaftlichen Grund­lagen geschaffen und neue Techno­logien entwickelt werden. Das neue Institut wird zunächst mit gut drei Millionen Euro pro Jahr vom Bundesministerium für Bildung und For­schung (BMBF) sowie vom Freistaat Sachsen gefördert.
Weiterlesen
Foto: Gruppenbild untertage mit symbolischem silbernen Schlüssel für das neue Helmholtz-Institut Freiberg, v.l.n.r.: Sachsens Wissenschaftsministerin Prof. Sabine von Schorlemer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg Prof. Bernd Meyer, Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Prof. Jürgen Mlynek, Institutsdirektor Prof. Jens Gutzmer, Wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf Prof. Roland Sauerbrey und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. ©Copyright: Lutz Weidler

Pressemittei­lung aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf vom 29.08.2011: Symbolische Schlüssel­übergabe - Bundesministerin Schavan gründet Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie

Mit der Übergabe eines symbolischen silbernen Schlüssels gründete Bundes­for­schungs­ministerin Prof. Annette Schavan am heutigen Montag, dem 29.8.2011, in Freiberg zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie.
Weiterlesen
Foto: Prof. Jens Gutzmer - Startseite ©Copyright: HZDR

Pressemeldung vom 06.06.2011: Neue Gründung - Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), Gründungs­direktor: Prof. Jens Gutzmer von der TU Bergakademie Freiberg, Medien­information, Presse-Mittei­lung

Pressemeldung vom 06.06.2011: Neue Gründung - Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), gemeinsames Institut von Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und TU Bergakademie Freiberg, Gründungs­direktor: Prof. Jens Gutzmer von der TU Bergakademie Freiberg
Weiterlesen
Foto: HIF Logo claim below ©Copyright: HZDR

Kooperations­vertrag zwischen TU Bergakademie Freiberg und HZDR

In Anwesenheit von Sachsens Staatsministerin für Wissen­schaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, unterzeichneten heute in Dresden der Vorstand das Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Rektor der TU Bergakademie Freiberg einen Kooperations­vertrag. Dieser stellt die seit Jahren enge Zusammenarbeit auf eine tragfähige und ausbaufähige Grundlage.
Weiterlesen
Foto: In Mobiltelefonen und anderen Hightech-Produkten stecken viele wichtige mineralische und metallhaltige Rohstoffe. In der BMBF-Fördermaßnahme r3 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ erforschen Wissenschaftler Wege, um die Rohstoffeffizienz zu steigern. Webref. ©Copyright: Buero Quer

Presse­information aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf vom 19.10.2012: r3-For­schung für mehr Rohstoffeffizienz geht an den Start - Helmholtz-Institut Freiberg koordiniert die Vernetzung und Kommunikation für BMBF-For­schungs­projekte zur Ressourceneffizienz

Seit Sommer 2012 forschen bundesweit 50 Unternehmen und 40 For­schungs­einrich­tungen in der BMBF-Fördermaßnahme r3 „Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ mit dem Ziel, die Rohstoffeffizienz zu steigern. Ab sofort werden dazu unter www.r3-innovation.de detaillierte Informa­tionen ­veröffentlicht. Das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) ist maßgeblich an der Information über die For­schungs­arbeiten in r3 beteiligt, betreut die Webpage und koordiniert die Vernetzung der r3-Projekte.
Weiterlesen
Foto: Lange Nacht der Wissenschaft Freiberg 1 ©Copyright: HZDR

Nachricht aus dem HZDR vom 11.6.2012: Gute Stimmung bei der Freiberger Langen Nacht der Wissen­schaft

Die Nacht zum Tage machte am ­vergangenen Freitag, dem 8. Juni, die Freiberger Nacht der Wissen­schaft rund um den Schlossplatz der Bergstadt. Mittendrin dabei auf einer Experimen­tier­meile vor dem Schloss war auch das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), eine gemeinsame Einrich­tung des HZDR und der TU Bergakademie Freiberg (TUBAF).
Weiterlesen
Foto: V.l.n.r.: Dr. Volker Steinbach (Deutsche Rohstoffagentur), Prof. Jens Gutzmer und Dr. Sandra Birtel (Helmholtz-Institut Freiberg), sowie Moderator Siyamend Ingo Al Barazi von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. ©Copyright: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Nachricht aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf vom 7.6.2012: Helmholtz-Institut Freiberg bei „Woche der Umwelt 2012“ im Schloss Bellevue

Nachricht aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf vom 7.6.2012: Helmholtz-Institut Freiberg bei „Woche der Umwelt 2012“ im Schloss Bellevue
Weiterlesen

Nachricht vom 1.3.2012: Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie bei weltweit wichtigstem Branchentreff in Kanada

Vom 4. bis 7. März findet in Toronto, Kanada, der nach Angaben des Veranstalters wichtigste Branchentreff der Erkundungs­- und Bergbauindustrie statt, die „PDAC 2012 International Convention, Trade Show and Investors Exchange – Mining Investment Show“. Die Messe ­versammelt Unternehmen und Einrich­tungen, die sich mit der Erkundung mineralischer und metallhaltiger Rohstoffe befassen. Auch das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie, das derzeit durch das HZDR und die TU Bergakademie Freiberg aufgebaut wird, wird vor Ort sein und gemeinsam mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) eine Sitzung ­veranstalten.
Weiterlesen

Pressemittei­lung aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf vom 21.02.2012: Rohstoff­versor­gung für die Zukunft - 4. Symposium "Freiberger Innova­tionen" am 19./20.04.2012

Wie die deutsche Wirt­schaft in Zukunft ausreichend mit strategischen Rohstoffen ­versorgt werden kann, das ist Thema des 4. Symposiums „Freiberger Innova­tionen“, das von der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am 19. und 20. April in der Alten Mensa in Freiberg auf der Petersstraße 5 ­veranstaltet wird.
Weiterlesen
Foto: Nach der abgeschlossenen Außensanierung übergab die Stadt Freiberg am 19.11.2013 den Staffelstab zur Innensanierung des künftigen Institutsgebäudes des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF). Es wird seinen Sitz haben an der Chemnitzer Straße 40 in Freiberg. V.l.n.r.: Thomas Lindner, GIZEF; Prof. Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg; HIF-Direktor Prof. Jens Gutzmer; Prof. Peter Joehnk, Kaufmännischer Vorstand des HZDR; Bernd-Erwin Schramm, Oberbürgermeister der Stadt Freiberg. Webref. ©Copyright: Detlev Müller

Medien­information vom 19.11.2013: Innensanie­rung am neuen Standort des Helmholtz-Instituts Freiberg beginnt

Ein symbolischer Akt für die Siche­rung der Rohstoff­versor­gung der deutschen Wirt­schaft ist heute (19. November 2013) im Foyer im ehemaligen For­schungs­institut für Aufberei­tung (FIA) in Freiberg vollzogen worden: Nach Abschluss der äußeren Sanie­rung des Gebäudes Chemnitzer Straße 40 durch die Stadt Freiberg übergab Oberbürgermeis­ter Bernd-Erwin Schramm im Beisein zahlreicher Vertre­ter von Wissen­schaft, Wirt­schaft und Verwal­tung nun den Staffelstab zum Start des Innenausbaus an das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehörige Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), das nach der Sanie­rung dort seinen Hauptsitz haben wird.
Weiterlesen
Foto: Am 27. September erhielt Prof. Christiane Scharf ihre Berufungsurkunde von Prof. Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg - Webref. Foto: TU Bergakademie Freiberg ©Copyright: TU Bergakademie Freiberg

Medien­information vom 21.10.2013: Neue Recyclingexpertin für For­schung & Lehre in Freiberg // Erste gemeinsame Berufung von Helmholtz-Institut und TU Bergakademie Freiberg

Die Recyclingexpertin Prof. Christiane Scharf lehrt und forscht seit Beginn des Wintersemesters an der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF). Es handelt sich um die erste gemeinsame Berufung von Bergakademie und Helmholtz-Institut, welches zum HZDR gehört.
Weiterlesen
Foto: BGR-Hubschrauber Webref. ©Copyright: BGR

Presseeinladung vom 16.10.2013: Rohstoffe im Erzgebirge: Hubschrauber-Erkundung beginnt - BGR-Hubschrauber in Geyer am 22.10.2013

Die Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe (BGR) setzt zwischen dem 22. und 31. Oktober 2013 ihren Hubschrauber über dem Geyerschen Wald im sächsischen Erzgebirge ein. Die Beflie­gung ist Teil eines For­schungs­projektes mit dem Ziel, Methoden zur Erkundung von Rohstoffen aus der Luft weiterzuentwickeln. Es wird durch das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) bzw. das zu ihm gehörende Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) koordiniert.
Weiterlesen
Foto: 6-MV-Ionenbeschleuniger im Institut für Ionenstrahlphysik und Materialforschung des HZDR - Webref. ©Copyright: Oliver Killig

Medien­information vom 14.10.2013: Minerale und Erze im chemischen Fotolabor - Einzigartige Röntgenfarbkamera zur Analyse von Elementen startet Routinebetrieb

Eine einzigartige Röntgenfarbkamera geht heute im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) in den Routinebetrieb. Damit können die Forscher des zum HZDR gehörenden Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) künftig in sehr kurzer Zeit die Konzentra­tionen sehr fein ­verteil­ter Metalle, wie die Elemente der Seltenen Erden, in Erzmineralen bestimmen. Den Beginn des Routinebetriebs feiern die Wissen­schaftler heute mit Kollegen, Partnern und Firmen, die am Aufbau der Kamera beteiligt waren. Sie wurde eigens für die analytischen Anforde­rungen des Instituts entwickelt.
Weiterlesen
Foto: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat; enthält u.a. Indium, Germanium und Silber. Foto: Jürgen Jeibmann ©Copyright: Jürgen Jeibmann

Medien­information vom 1.10.2013: Chilenischer Bergbau-Präsident besucht Freiberg

Morgen, am 2. Oktober 2013, besucht der Präsident des Dach­verbandes der privaten Bergbauunternehmen in Chile, Alberto Salas, Freiberg. Er trifft sich mit Professoren und Mitarbeitern der TU Bergakademie Freiberg, des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) und der UVR-FIA GmbH.
Weiterlesen
Foto: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat; enthält u.a. Indium, Germanium und Silber. Foto: Jürgen Jeibmann ©Copyright: Jürgen Jeibmann

Nachricht vom 17.09.2013: Prof. Jens Gutzmer in EU-Netzwerk zu Seltenen Erden berufen

Prof. Jens Gutzmer, Direktor des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie, wurde als Mitglied in den Lenkungs­ausschuss des Seltenerd-Netzwerks ERECON der Europäischen Kommission berufen. ERECON steht für „European Rare Earths Competency Network“ und hat das Ziel, die Versor­gung der EU-Staaten mit Metallen der Seltenen Erden zu ­verbessern. Es ­versammelt deshalb Experten aus Industrie, Wissen­schaft und Politik.
Weiterlesen
Foto: Dr. Raimon Tolosana-Delgado vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie ist Preisträger des Felix Chayes Prize 2013 des Internationalen Verbandes für mathematische Geowissenschaften (IAMG). Webref. ©Copyright: Dr. Raimon Tolosana Delgado

Medien­information vom 26.8.2013: Wie mathematische Modelle bei der Rohstoffsuche helfen - Felix Chayes Prize 2013 geht ans Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie

Der Geologe Dr. Raimon Tolosana-Delgado vom Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf erhält den diesjährigen Felix Chayes Prize des Internationalen Verbandes für mathematische Geowissen­schaften (IAMG). Er wird ausgezeichnet für seine mathematischen Modelle zur Entwick­lung von Gesteinen und Sedimenten; sie geben Hinweise auf Erdöl- sowie andere Rohstofflagerstätten. Der mit 7.000 $ do­tier­te Preis wird auf der Jahresta­gung des Verbandes vom 2. bis 6. September 2013 in Madrid, Spanien, ­verliehen.
Weiterlesen
Foto: Sommerfest der TU Bergakademie Freiberg am 26.7.2013 Webref ©Copyright: Anja Weigl

Nachricht vom 28.7.2013: HIF bei Sommerfest in Freiberg

Am ­vergangenen Freitagnachmittag hatte die TU Bergakademie Freiberg zu einem Sommerfest an die Schachtanlage Alte Elisabeth eingeladen. Mit dabei waren auch neun Mitarbeiterinnen und Mitarbei­ter des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am HZDR, welches mit der Uni­versität kooperiert.
Weiterlesen
Foto: Biosensor: Das am HZDR entwickelte Farbsensor-Prinzip beruht auf einem roten und einem grünen Fluoreszenz-Farbstoff. Wäre ein gesuchter Stoff in einer Wasserprobe vorhanden, würde der Sensor grün leuchten; eine rote Färbung würde dagegen anzeigen, dass die Substanz nicht vorkommt. Bild: HZDR/ Sander Münster 3dkosmos. Webref. ©Copyright: Sander Münster / 3Dkosmos.de

Medien­information vom 12.06.2013: Leuchtende Bakterienproteine zum Nachweis von Chemikalien im Wasser

Medikamentenreste haben im Wasser nichts zu suchen, Spurenmetalle in Prozesswässern der Recyclingindustrie sind dagegen wertvoll. Wissen­schaftler am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) haben ein einfaches Farbsensor-Prinzip entwickelt, mit dem man beide Stoffe sowie viele weitere Substanzen leicht nachweisen kann. Die Idee: Leuchtet die untersuchte Probe rot, ist das Wasser ‚sauber‘; färbt es sich dagegen grün, sind die gesuchten Stoffe enthalten. Die Forscher ­veröffentlichten ihr Konzept kürzlich in der Fachzeitschrift Sensors and Actuators B: Chemical (DOI: 10.1016/j.snb.2013.05.051).
Weiterlesen
Foto: In Mobiltelefonen und anderen Hightech-Produkten stecken viele wichtige mineralische und metallhaltige Rohstoffe. In der BMBF-Fördermaßnahme r3 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ erforschen Wissenschaftler Wege, um die Rohstoffeffizienz zu steigern. Webref. ©Copyright: Buero Quer

Forscher tüfteln an der Rückgewinnung von Wertstoffen - Erste Ergebnisse der r³-For­schung in Freiberg präsen­tier­t

Mehr als 200 Experten disku­tier­ten auf der Kickoff-Veranstal­tung der Fördermaßnahme „r³ - Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz - Strategische Metalle und Mineralien“ des Bundesministeriums für Bildung und For­schung (BMBF) am 17. und 18. April in Freiberg über Möglich­keiten der Rückgewinnung, Einspa­rung und des Ersatzes von wirt­schaftsstrategischen metallischen Rohstoffen. Neue Techno­logie- und Produktions­verfahren sollen zukünftig die Versor­gung mit solchen Rohstoffen sichern.
Weiterlesen
Foto: Spurenelemente für eine gesunde Wirtschaft - das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (im Referenzbild / (c) HZDR/Jürgen Jeibmann: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat) ©Copyright: HZDR/Jürgen Jeibmann

Rohstoffexperten in Freiberg

Rund 200 internationale Rohstoffexperten und Entscheidungs­träger aus Industrie, Wissen­schaft und Politik treffen sich am Mittwoch, dem 17. April 2013, im sächsischen Freiberg. Auf dem zweiten „Freiberger Res­sourcen­tech­no­logie-Symposium“ disku­tier­en sie über aktuelle Entwick­lungen auf dem Gebiet der Rohstoff­techno­logien. Im Anschluss an das Symposium werden die vom Bundesministerium für Bildung und For­schung (BMBF) geförderten Projekte der Fördermaßnahme „r3 – Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ erstmalig dem Fachpublikum vorgestellt.
Weiterlesen
Foto: Am 25. und 26. März 2013 besuchte eine Delegation der Britischen Botschaft mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie; das Abschlussbild entstand vor dem Besucherbergwerk "Alte Elisabeth" der TU Bergakademie Freiberg. Die Besucher waren mit dem GREAT Britain MINI unterwegs, der zurzeit durch Deutschland fährt. Webref. ©Copyright: Philipp Büttner

Nachricht vom 27.03.2013: Britische Bot­schaft am Helmholtz-Institut Freiberg

Anfang dieser Woche besuchte eine Delegation der Britischen Bot­schaft in Berlin das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF). Ziel des Besuchs waren mögliche Koopera­tionen mit der Industrie oder im Rahmen von For­schungs­projekten auf europäischer Ebene.
Weiterlesen
Foto: Spurenelemente für eine gesunde Wirtschaft - das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (im Referenzbild / (c) HZDR/Jürgen Jeibmann: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat) ©Copyright: HZDR/Jürgen Jeibmann

Nachricht aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf vom 5.3.2013: Helmholtz-Institut Freiberg wie­der bei weltweit führen­der Bergbau-Messe

Wissen­schaftler des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) sind seit Sonntag in Toronto, Kanada, und nehmen dort an der weltweit führenden Messe für Bergbau­projekte teil. Die PDAC 2013 geht noch bis Dienstag; heute ­veranstalten die HIF-Forscher ein Rohstoffsymposium gemeinsam mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe (BGR) und der Deutsch-Kanadischen Industrie- und Handelskammer (AHK Kanada).
Weiterlesen
Foto: Spurenelemente für eine gesunde Wirtschaft - das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (im Referenzbild / (c) HZDR/Jürgen Jeibmann: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat) ©Copyright: HZDR/Jürgen Jeibmann

Pressemeldung vom 07.02.2013: Lehrer im Hörsaal. Erste gemeinsame Fortbildung von Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und TU Bergakademie Freiberg

Am Freitag, dem 8. Februar 2013, bilden sich rund 80 Lehrerinnen und Lehrer aus Sachsen an der TU Bergakademie Freiberg weiter. Das Thema der ganztägigen Fortbildungs­veranstal­tung lautet: Deutschland ist ein Rohstoffland – Ressourcen auf und unter der Erde.
Weiterlesen
Foto: Spurenelemente für eine gesunde Wirtschaft - das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (im Referenzbild / (c) HZDR/Jürgen Jeibmann: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat) ©Copyright: HZDR/Jürgen Jeibmann

Presseeinladung aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf vom 4.2.2013: Freiberger Forscher erkunden alte Bergbauhalden auf Wertstoffe

Die TU Bergakademie Freiberg und das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF), welches die Uni­versität und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam aufbauen, laden Medien­vertre­ter am 6. Februar zu einer Probeboh­rung in Ehrenfriedersdorf im Erzgebirge ein. Sie findet im Rahmen eines For­schungs­projektes statt, bei dem alte Bergbauhalden auf Wertstoffe hin überprüft werden.
Weiterlesen
Foto: Spurenelemente für eine gesunde Wirtschaft - das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (im Referenzbild / (c) HZDR/Jürgen Jeibmann: Kristallaggregat von Kupferkies, Bleiglanz, Zinkblende und Kalkspat) ©Copyright: HZDR/Jürgen Jeibmann

Pressemittei­lung aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf vom 16.1.2013: Neue Erkundung von metallischen Rohstoffen im Erzgebirge geplant; Foto Kristallaggregat: Jürgen Jeibmann

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) plant mit Partnern aus Wissen­schaft und öffentlicher Verwal­tung, im sächsischen Erzgebirgskreis metallische Rohstoffvorkommen aus der Luft zu erkunden. Ein entsprechen­der Antrag geht am heutigen Mittwoch, dem 16. Januar 2013, beim Sächsischen Oberbergamt in Freiberg ein. Das HIF ist eine gemeinsame Einrich­tung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der TU Bergakademie Freiberg.
Weiterlesen
Foto: KIC RawMatTERS verbindet mehr als 100 Einrichtungen aus ganz Europa ©Copyright: Montanuniversität Leoben/ Dr. Alfred Maier

EU inves­tier­t 410 Millionen Euro in europäische Rohstoff­versor­gung

Grünes Licht für neues Rohstoffnetzwerk: Das Europäische Institut für Innovation und Techno­logie (EIT) hat am Dienstag, den 09. Dezember, ein internationales Konsortium damit beauftragt, eine sogenannte Knowledge and Innovation Community (KIC) für den Rohstoffsektor aufzubauen. Die Koordination übernimmt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). 410 Millionen Euro stehen in den kommenden sieben Jahren für den Aufbau zur Verfü­gung.
Weiterlesen
Foto: Ausgezeichnet für den Rohstoffeffizienz-Preis 2014: Oliver Zeidler (Zweiter von rechts) vom Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie ©Copyright: BGR/Uppenkamp

Neues Recycling-Verfahren von Gallium gewinnt Rohstoffeffizienz-Preis

Der Bedarf an Gallium für effizientere Elek­tronikbauteile oder Solarzellen wächst rasant. Forscher vom Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR konnten nun mit der Firma Freiberger Compound Material­s (FCM) und der TU Bergakademie Freiberg ein Verfahren zum Recycling von Galliumarsenid aus Ferti­gungs­abwässern entwickeln, das weniger Energie und Chemikalien ­verbraucht. Das Bundesministerium für Wirt­schaft und Energie (BMWi) zeichnete die innovative Methode mit dem „Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2014“ und einer Prämie von 10.000 Euro aus.
Weiterlesen
Foto: Materialien werden im Laborschmelzofen geschmolzen (Ref.) ©Copyright: TU Bergakademie Freiberg/Institut für Nichteisenmetallurgie und Reinststoffe

Neues Verfahren zum Recyceln von Röhren- und LCD-Bildschirmen entwickelt

Das Entsorgen von Röhren- und LCD-Bildschirmen birgt bis heute ein hohes Risiko für die Umwelt. Gleichzeitig gehen wertvolle und begehrte Inhaltsstoffe wie die Metalle Indium und Zinn dabei ­verloren. Die TU Bergakademie Freiberg hat zusammen mit dem zum HZDR gehörigen Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie ein Verfahren entwickelt, wie beide Gerättypen zusammen umweltschonen­d und gewinnbringend recycelt werden können. Dafür erhalten die Wissen­schaftler heute den mit 50.000 Euro do­tier­ten Kaiserpfalz-Preis der Metallurgie.
Weiterlesen
Foto: In Mobiltelefonen und anderen Hightech-Produkten stecken viele wichtige mineralische und metallhaltige Rohstoffe. In der BMBF-Fördermaßnahme r3 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ erforschen Wissenschaftler Wege, um die Rohstoffeffizienz zu steigern. Webref. ©Copyright: Buero Quer

Strategische Metalle – innovative Res­sourcen­tech­no­logien: Forscher präsen­tier­en aktuelle Ergebnisse auf „r3-Statusseminar“

Mehr als 200 Rohstoffexperten aus Abfall- und Kreislaufwirt­schaft treffen sich am 11. und 12. Juni auf dem „r3-Statusseminar“ in Essen, um aktuelle Entwick­lungen auf dem Gebiet der innovativen Res­sourcen­tech­no­logien zu disku­tier­en. Unter der Schirmherr­schaft des Bundesministeriums für Bildung und For­schung (BMBF) findet das Seminar gemeinsam mit dem Urban Mining Kongress statt. Höhepunkt ist die Verleihung des Urban Mining Award 2014, der besonders nachhaltige Ideen und Konzepte für die Rohstoff-Rückgewinnung auszeichnet.
Weiterlesen
Foto: KickOff EcoMetals (v.l.): BMBF-Vertreter PD Dr. Lothar Mennicken übergibt die Förderurkunde von 1,8 Mio. Euro an die leitenden Wissenschaftler Prof. Jens Gutzmer (HIF), Dr. Katrin Pollmann (HIF) und Dr. Patrick d'Hugues (BRGM) (Ref.) ©Copyright: HZDR

Nachhaltige Rohstoff­techno­logien dank Bakterien: Neues deutsch-französisches For­schungs­projekt „EcoMetals“ gestartet

Heute fand am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) die Auftakt­veranstal­tung für das deutsch-französische For­schungs­projekt EcoMetals statt. Es soll innovative, umweltfreundliche Rohstoff­techno­logien mithilfe von Bakterien im Kupferbergbau voranbringen. Das Projektkonsortium wird durch das deutsche Bundesministerium für Bildung und For­schung (BMBF) mit 4,2 Millionen Euro gefördert.
Weiterlesen
Foto: Bakterien und andere Mikroorganismen können durch ihre Stoffwechselprozesse Metalle aus Erzkörpern herauslösen.(Ref.) ©Copyright: HZDR/ Sander Münster

Nachhaltige Rohstoff­techno­logien dank Bakterien

Pressemittei­lung vom 15. April 2014: Innovative, umweltfreundliche Rohstoff­techno­logien mithilfe von Bakterien im Kupferbergbau voranzubringen, ist das Ziel des bilateral finanzierten EcoMetals-Projekts. Der offizielle Auftakt findet am 15. April 2014 am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) statt. Das Projekt soll die Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich im Bereich der nichtenergetischen Rohstoffe, der für beide Staaten von strategischem Interesse ist, ­verstärken.
Weiterlesen
Foto: Probematerial aus sächsischen Bergbauhalden, Foto: VNG/ Detlev Müller ©Copyright: VNG/ Detlev Müller

Strategische Rohstoffe aus Bergbauhalden in Sachsen, Foto: VNG/ Detlev Müller

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am HZDR, die TU Bergakademie Freiberg und weitere Industriepartner suchen in sächsischen Bergbauhalden nach wirt­schaftsstrategischen Rohstoffen. Sie erforschen, ob und wie man diese wirt­schaftlich und ökologisch gewinnen kann. Die Wissen­schaftler konzentrieren sich jetzt auf Halden in Altenberg und Freiberg; seit einigen Tagen finden dort weitere Boh­rungen statt.
Weiterlesen
Foto: Messhubschrauber und Flugsonde der BGR.(Ref.) ©Copyright: BGR/ Bernhard Siemon

Rohstoffsuche im Geyerschen Wald: Hubschrauber-Erkundung im Erzgebirge geht wei­ter

Die Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe (BGR), das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und die Technische Uni­versität Bergakademie Freiberg (TU BAF) sowie weitere Partner setzen ihre Suche nach Industrierohstoffen unter dem Geyerschen Wald im sächsischen Erzgebirge fort. Vom 31. März bis 11. April 2014 findet erneut eine Beflie­gung mit dem BGR-Hubschrauber (Kennung: D-HBGR) und der Flugsonde statt. Erlaubt die Wetterlage in diesem Zeitraum keine Erkundung, sind alternativ Aufsuchungen vom 28. April bis 9. Mai 2014 vorgesehen.
Weiterlesen
Foto: German Day at PDAC 2014 Webref. ©Copyright: DERA

„German Day“ auf der weltgrößten Bergbau-Messe PDAC 2014 - Gemeinsame Veranstal­tung von DERA, AHK Kanada und HIF

Am heutigen 4. März laden die Deutsche Rohstoffagentur DERA, die Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer sowie das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie des HZDR zu einem gemeinsamen „German Day“ auf der PDAC ein. Ziel ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Kanada, einem wichtigen Rohstofflieferanten, zu fördern.
Weiterlesen
Foto: Bhim Kali, Felsbrocken auf den Sedimentablagerungen bei Pokhara in Nepal (Ref.) ©Copyright: Christoff Andermann, GFZ

Katastrophale ­mittelalterliche Erdbeben in Nepal

Nepals zweitgrößte Stadt, Pokhara, ist auf einem Gesteinstrümmerfeld aufgebaut, das durch drei starke Erdbeben im Mittelal­ter erzeugt wurde. Diese drei Erschütte­rungen mit Magnituden um 8 ­verursachten um 1100, 1255 und 1344 gewaltige Erdmassenbewe­gungen. Ein internationales Team von Geoforschern unter Lei­tung der Uni­versität Potsdam stellte fest, dass katastrophale Ströme von Schlamm und Gestein über eine Strecke von mehr als 60 Kilo­metern aus dem hohen Annapurna-Massiv zu Tal abgingen.
Weiterlesen
Foto: Professor Markus Reuter ©Copyright: HZDR

Auszeichnung für neuen HIF-Direktor

Die „Society for Mining, Metallurgy and Exploration (SME)“ hat Prof. Markus Reuter, den neuen Co-Direktor vom Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR, zum Henry Krumb Lecturer 2015/ 2016 ernannt. Dabei stehen herausragende Spezialisten ein Jahr lang zur Verfü­gung, um über neueste Methoden und Techno­logien aus den Bereichen Bergbau, Metallurgie oder Erkundung zu informieren. Die Präsenta­tionen richten sich an Mitglie­der der internationalen Gesell­schaft.
Weiterlesen
Foto: In vielen sächsischen Bergbauhalden schlummern noch zahlreiche Rohstoffe, mit denen die deutsche Industrie versorgt werden könnte. Ref. ©Copyright: VNG – Detlev Müller

Verborgene Rohstoffpotentiale gezielt ausnutzen

Neue Methoden zur Rückgewinnung, zum Einsparen und zum Ersatz metallischer Rohstoffe stellten gut 180 Experten auf der Abschlusskonferenz der Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und For­schung „r³ – Strategische Metalle und Mineralien, Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz“ Mitte September in Bonn vor. So sammelten zum Beispiel Forscher des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie in einem r³-Projekt Daten zu Metallgehalten in sächsischen Bergbauhalden: Wie sich herausstellte, liegt hier ein großes Rohstoffpotential.
Weiterlesen
Foto: Mikroskopische Aufnahme eines Komplexerzes. Es besteht aus Wertmineralen wie Sulfiden (schwarz), Kassiterit (braun) oder Fluorit (beige), die die wirtschaftlich relevanten Elementen Indium, Kupfer, Eisen, Zinn oder Fluor enthalten können. (Ref) ©Copyright: HZDR

Neue Strategien für die Aufberei­tung komplexer Erze

Experten aus Freiberg und Aachen wollen neue Verfahren für die Aufberei­tung komplexer Erze entwickeln. Diese aus einer Vielzahl von Wertmineralen zusammengesetzten Gesteine gelten bisher als wirt­schaftlich schwer oder gar nicht zu ­verarbeiten. Das kürzlich gestartete For­schungs­projekt „Aufberei­tung feinkörniger polymetallischer heimischer In/W/Sn-Komplexerze (AFK)“ wird vom Bundesministerium für Bildung und For­schung mit fast zwei Millionen Euro unterstützt. Es ist Teil des Förderschwerpunktes „r4- Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz- For­schung zur Bereitstel­lung wirt­schaftsstrategischer Rohstoffe“ im Rahmenprogramm „For­schung für Nachhaltige Entwick­lung (FONA)“. Koordinator ist das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am HZDR.
Weiterlesen
Foto: In Mobiltelefonen und anderen Hightech-Produkten stecken viele wichtige mineralische und metallhaltige Rohstoffe. In der BMBF-Fördermaßnahme r3 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ erforschen Wissenschaftler Wege, um die Rohstoffeffizienz zu steigern. Webref. ©Copyright: Buero Quer

Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle

Die Fördermaßnahme „r³ - Innovative Techno­logien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ des Bundesministeriums für Bildung und For­schung kommt Anfang 2016 nach vier erfolgreichen Jahren zum Ende. Die Ergebnisse der insgesamt 27 For­schungs­projekte werden am 15. und 16. September auf der r3-Abschlusskonferenz „Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle – Urban Mining“ im For­schungs­zentrum „caesar“ in Bonn präsen­tier­t. Organisator der Konferenz ist das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehörende Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF).
Weiterlesen
Foto: Das Besucherbergwerk Pöhla im Erzgebirge ist eine der Lagerstätten, die die Verbundpartner aus Aachen, Clausthal, Freiberg und Tübingen auf Hightech-Metalle wie Gallium, Germanium oder Indium untersuchen wollen. (Ref) ©Copyright: Dr. Sandra Birtel

Heimische Bodenschätze wie­der neu entdecken - Verbundprojekt „ResErVar“ gestartet

Welche Rohstoffe schlummern noch in Deutschlands Untergrund? Eine Antwort auf diese Frage fällt schwer, weil genaue Daten über das Potenzial vor allem von Hoch­techno­logie-Metallen fehlen. Seit Kurzem arbeiten deshalb die Uni­versitäten in Aachen, Clausthal, Freiberg und Tübingen unter Koordination des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie daran, diese Lücken zu schließen. In dem gemeinsamen Projekt „ResErVar“ sollen dafür umfassende geologische Modelle entwickelt und eine neue Generation von Lagerstättenkundlern ausgebildet werden.
Weiterlesen
Foto: Viele Hightech-Produkte wie Mikroprozessoren sind ohne Seltene Erden undenkbar. ©Copyright: Flickr / Tom Hoyle (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/)

Molekulare Container für die Gewinnung Seltener Erden

Seltene Erden sind begehrt, weil sie für die Herstel­lung vieler Hightech-Produkte benötigt werden. Allerdings ist ihre Gewinnung aus Erzen aufwendig und häufig umweltbelastend. Experten aus For­schung und Industrie testen derzeit unter Koordination des Helmholtz-Instituts Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie, ob so genannte Calixarene als alternative Extraktions­mittel in industriellen Trenn­verfahren eingesetzt werden könnten. Die wegen ihrer speziellen chemischen Struktur auch als Container-Moleküle bekannten organischen Makromoleküle sollen die Anreiche­rung der Metalle ­vereinfachen und den Gebrauch von Prozesschemikalien deutlich ­verringern.
Weiterlesen
Foto: Am Rasterkraftmikroskop untersucht Dr. Tobias Günther die Mikrostruktur von Kunststoffoberflächen.(Ref) ©Copyright: KfW/Toelle

Umwelt­verträgliche Beschich­tungs­techno­logie: HZDR-Startup Biconex startet als Unternehmen durch

Das Ausgründungs­projekt Biconex aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) geht nun als GmbH auf den Markt. Das Besondere: Das Unternehmen nutzt ein umwelt­verträgliches Beschich­tungs­verfahren, um Kunststoffoberflächen zu ­veredeln. Davon profi­tier­t vor allem die Kunststoffgalvanik-Industrie, die zum Beispiel Türgriffe für Autos herstellt.
Weiterlesen
Foto: GERRI ref. ©Copyright: HZDR/ Taufrisch

Neue Zentrale für die deutsche Rohstoff­for­schung

Fünf führende deutsche For­schungs­einrich­tungen aus dem Rohstoffsektor haben den Kooperations­vertrag für das neue Verbundprojekt „German Resource Research Institute“ (GERRI) unterschrieben. Das vom Bundesministerium für Bildung und For­schung (BMBF) geförderte Projekt soll zukünftig die deutsche Rohstoff­for­schung für den internationalen Wettbewerb stärken.
Weiterlesen
Foto: Prof. Markus Reuter (Quelle: Outotec) ©Copyright: Outotec

Digitalisierte Kreislaufwirt­schaft 4.0

Mit Professor Markus Reu­ter gewinnt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) ab September 2015 einen international ausgewiesenen Experten für Metallrecycling und nachhaltige Techno­logien. Bis dahin ist er beim finnischen Unternehmen Outotec, dem Weltmarktführer auf dem Gebiet der Aufberei­tung metallischer und mineralischer Rohstoffe, wei­ter für den Bereich Techno­logie-Management zuständig. Als Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie des HZDR will Reu­ter seine For­schungs­arbeiten zum „Internet of Things“, also zur material- und energieeffizienten Kreislaufwirt­schaft 4.0 von metallischen Rohstoffen, intensivieren.
Weiterlesen
Foto: BGR-Hubschrauber Webref. ©Copyright: BGR

Rohstoffe im Erzgebirge - Erkundung geht in die nächste Runde

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie und seine Partner setzen im Frühjahr 2015 ihre Erkundungen von Rohstoffen im sächsischen Erzgebirge fort. In einer öffentlichen Informations­veranstal­tung am 15. April 2015 in Geyer können sich interessierte Bürger über die bisherigen Zwischenergebnisse und den derzeitigen Erkundungs­plan informieren. Das Ziel des For­schungs­projektes ist es, Methoden zur Erkundung von Rohstoffen aus der Luft weiterzuentwickeln.
Weiterlesen
Foto: Tagung Aufbereitung und Recycling 2014 in Freiberg ©Copyright: HZDR

5. Symposium „Freiberger Innova­tionen“ am 25.-26. März 2015

Wie For­schung und Wirt­schaft die kurz- und langfristigen Herausforde­rungen der Energie- und Rohstoffwende meistern können, das disku­tier­en internationale Rohstoff-Experten auf dem 5. Symposium „Freiberger Innova­tionen“, das von der TU Bergakademie Freiberg und dem Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie am 25. und 26. März in Freiberg ­veranstaltet wird.
Weiterlesen
Foto: German Day at PDAC 2015 mit dem Motto „Germany – A global Player in the Mining Industry”, Quelle: AHK (Ref.) ©Copyright: AHK Kanada

Europas größtes Rohstoffnetzwerk auf führen­der Bergbau-Messe in Kanada

Zwischen dem 1. und 4. März 2015 nimmt das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) an der weltweit wichtigsten Messe für Bergbau, der PDAC 2015, im kanadischen Toronto teil. Das Freiberger Institut will so den Kontakt zu seinen Partnern aus der internationalen For­schung und Industrie stärken und neue Projektpartner hinzugewinnen. Erstmals zeigt sich auch das im Dezember 2014 gegründete europäische Rohstoffnetzwerk EIT Raw Material­s auf dem globalen Parkett.
Weiterlesen