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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln.

Es wurde durch die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Rohstoffstrategie im Jahr 2011 gegründet. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg. Es ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials und war maßgeblich an dessen Aufbau beteiligt.

Das Institut forscht im Topic Ressourcentechnologie innerhalb des Programms Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft.


Aktuelle Meldungen

Foto: Metallurgie-Technikum: Erster Spatenstich am 17.10.2018 ©Copyright: HZDR/ Detlev Müller

Baustart für neues Metallurgie-Technikum am Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich feierte das Helmholtz-Institut Freiberg für Res­sourcen­tech­no­logie (HIF) am heutigen Mittwoch, 17. Oktober den Baustart für ein neues Technikum. Damit baut das Institut, das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehört und eng mit der TU Bergakademie Freiberg kooperiert, seine For­schungen zur nachhaltigen Gewinnung und zum Recycling strategischer Wertstoffe wei­ter aus. Der Freistaat Sachsen finanziert den Neubau mit insgesamt 10,2 Mio. Euro.
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Foto: Dr. Franziska Lederer leitet seit 1.10.2018 die Nachwuchsgruppe "BioKollekt" am HZDR ©Copyright: André Wirsig/HZDR

Bio-Angeln für Seltene Erden: Wie Eiweiß-Bruch­stücke Elek­tronik-Schrott recyceln

Medien­information vom 15.10.2018: Ohne wichtige Schlüssel-Elemente, wie Kupfer oder die Metalle der Seltenen Erden, funktioniert weder die moderne Elek­tronik noch fließt elektrischer Strom. Ausgediente Energiesparlampen, Handys, Compu­ter und Schrotte könnten eine wichtige Quelle für diese Rohstoffe sein, allerdings lassen sich die wertvollen Hightech-Metalle von dort nur schwer zurückgewinnen. Es sei denn, man angelt mit kleinen Eiweiß-Bruch­stücken danach, die Forscher vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Technischen Uni­versität Bergakademie Freiberg gerade in der Zeitschrift „Research in Microbiology“ vorstellen.
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Wertstoffe nutzen – Kreisläufe schaffen

Vom Kupferkabel bis hin zur Lithiumbatterie – überall in unserer Lebenswelt stecken metallhaltige und mineralische Rohstoffe. Die Menge und Vielfalt der nachgefragten Ressourcen nehmen zu, gerade für die Erneuerbare-Energieversorgung, Elektromobilität, Kommunikation und andere Zukunftstechnologien. Um die Stoffe bereitzustellen, steigen aber gleichzeitig die globalen Herausforderungen: Die abbaubaren Lagerstätten befinden sich in unwirtlichen Gebieten oder in großen Tiefen; die Erze haben niedrige Metallgehalte und sind häufig feinkörnig und komplex zusammengesetzt.

Wie kann die Versorgung dennoch langfristig gesichert werden? Ein wichtiger Beitrag ist es, die Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf (Circular Economy) effizienter zu nutzen sowie Verluste zu minimieren.

Unter einem Dach beschäftigen sich die Forscher interdisziplinär mit Ressourcenfragen von der Erkundung über die Aufbereitung und die Metallurgie bis hin zum Recycling. Basierend auf einer genauen Analyse der Roh- und Wertstoffeigenschaften sowie mithilfe von Computersimulationen quantifizieren die Wissenschaftler die Material- und Energieeffizienz der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und entwickeln neue Lösungen für einen sorgsamen und wirtschaftlichen Umgang mit den Rohstoffen.


Mission & Ziele

  • Neue Technologien entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe aus komplex zusammengesetzten, heimischen und internationalen Lagerstätten nutzbar zu machen
  • Beitrag zum globalen Umweltschutz durch material- und energieeffiziente Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen
  • Bereitstellung nachhaltiger Technologien für deutsche Unternehmen als Basis für die wirtschaftliche Vernetzung mit ressourcenreichen Ländern
  • Ausbildung einer neuen Generation hochqualifizierter Wissenschaftler und Techniker für die deutsche Industrie und den Hochschulsektor

So finden Sie zu uns

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

Anfahrtsplan zum Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie