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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln.

Es wurde durch die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Rohstoffstrategie im Jahr 2011 gegründet. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg. Es ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials und war maßgeblich an dessen Aufbau beteiligt.

Das Institut forscht im Topic Ressourcentechnologie innerhalb des Programms Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft.


Aktuelle Meldungen

Foto: Flotation: 3D-Visualisierung (crop). Die Flotation ist ein gängiges Verfahren, um aus Roherz Metalle abzutrennen. Dabei wird das fein zermahlene Erzgestein mit Wasser vermengt. Durch den Zusatz von Chemikalien werden die Erzpartikel unterschiedlich benetzbar gemacht; Wertstoffe werden gesammelt beziehungsweise wertlose Partikel zurückgehalten. Die Wertstoffe lagern sich an Luftblasen an, werden nach oben getragen und können abgetrennt werden. ©Copyright: HZDR/ 3D Kosmos

Winzig, aber wertvoll

Neue Techno­logien zur Gewinnung feins­ter Rohstoff-Partikel und die effiziente Wassernutzung in der Aufberei­tungs­technik sind die Themen eines internationalen Expertenforums am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) am 30. und 31. Januar 2019. Zu den Teilnehmern zählen Unternehmen aus der Aufberei­tungs­industrie, dem Berg- und Anlagenbau sowie Vertre­ter europäischer For­schungs­einrich­tungen.
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Foto: Recyclingsiegel: Es könnte die Verbraucher über die Recyclingfähigkeit von Produkten informieren. ©Copyright: Fairphone

Wieviel Kreislauf ist möglich?

Metallrecycling gilt als eine wichtige Maßnahme der Zukunft, um die Versor­gung mit Rohstoffen zu sichern. Viele Experten sind sich darin einig. Wie recycelbar ein Produkt genau ist und welcher Anteil der Material­ien überhaupt wiedergewonnen werden kann, ist in den meisten Fällen aber unklar. Tatsächlich wird es durch die Komplexität moderner Geräte und auch der daraus entstehenden Schrotte schwerer, Material­flüsse zu schließen und eine echte Kreislaufwirt­schaft zu erreichen, argumen­tier­t HIF-Direktor Prof. Markus Reu­ter in einem Interview für die Wissensplattform „Erde und Umwelt“ der Helmholtz-Gemein­schaft.
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Wertstoffe nutzen – Kreisläufe schaffen

Vom Kupferkabel bis hin zur Lithiumbatterie – überall in unserer Lebenswelt stecken metallhaltige und mineralische Rohstoffe. Die Menge und Vielfalt der nachgefragten Ressourcen nehmen zu, gerade für die Erneuerbare-Energieversorgung, Elektromobilität, Kommunikation und andere Zukunftstechnologien. Um die Stoffe bereitzustellen, steigen aber gleichzeitig die globalen Herausforderungen: Die abbaubaren Lagerstätten befinden sich in unwirtlichen Gebieten oder in großen Tiefen; die Erze haben niedrige Metallgehalte und sind häufig feinkörnig und komplex zusammengesetzt.

Wie kann die Versorgung dennoch langfristig gesichert werden? Ein wichtiger Beitrag ist es, die Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf (Circular Economy) effizienter zu nutzen sowie Verluste zu minimieren.

Unter einem Dach beschäftigen sich die Forscher interdisziplinär mit Ressourcenfragen von der Erkundung über die Aufbereitung und die Metallurgie bis hin zum Recycling. Basierend auf einer genauen Analyse der Roh- und Wertstoffeigenschaften sowie mithilfe von Computersimulationen quantifizieren die Wissenschaftler die Material- und Energieeffizienz der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und entwickeln neue Lösungen für einen sorgsamen und wirtschaftlichen Umgang mit den Rohstoffen.


Mission & Ziele

  • Neue Technologien entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe aus komplex zusammengesetzten, heimischen und internationalen Lagerstätten nutzbar zu machen
  • Beitrag zum globalen Umweltschutz durch material- und energieeffiziente Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen
  • Bereitstellung nachhaltiger Technologien für deutsche Unternehmen als Basis für die wirtschaftliche Vernetzung mit ressourcenreichen Ländern
  • Ausbildung einer neuen Generation hochqualifizierter Wissenschaftler und Techniker für die deutsche Industrie und den Hochschulsektor

So finden Sie zu uns

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

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