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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln.

Es wurde durch die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Rohstoffstrategie im Jahr 2011 gegründet. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg. Es ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials und war maßgeblich an dessen Aufbau beteiligt.

Das Institut forscht im Topic Ressourcentechnologie innerhalb des Programms Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft.


Aktuelle Meldungen

Foto: Dr. Martin Rudolph, 29. Januar 2018 ©Copyright: André Wirsig

Preis für Wissen­schaftskommunikation geht ans HIF

Für die erfolgreiche wie engagierte Vermitt­lung des For­schungs­themas "Ressourceneffizienz" in der breiten Bevölke­rung und der wissen­schaftlichen Öffentlich­keit hat HIF-Wissen­schaftler Dr. Martin Rudolph den Wissen­schaftskommunikations­preis des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), zu dem das HIF gehört, erhalten. Die von ihm geleitete Abtei­lung für Aufberei­tung beschäftigt sich mit der Gewinnung von primären Rohstoffen und Sekundär­materialien ­mittels Flotation, dem industriell gängigsten Verfahren zur Herstel­lung von Metallkonzentraten.
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Foto: GERRI (German Resource Research Institute) Runder Tisch am 26.2.2019 in Brüssel ©Copyright: GERRI

Run­der Tisch zu Circular Economy: GERRI-Netzwerk fordert Stärkung der Metallurgie-Kapazitäten in Europa

Vor Kurzem lud das German Resource Research Institute GERRI hochrangige Vertre­ter aus Politik, For­schung und Industrie zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema “Circular Economy in Europa” in Brüssel ein. In dem vom deutschen Netzwerk für Ressourcen­for­schung organisierten Runden Tisch disku­tier­ten die Experten Herausforde­rungen und mögliche Lö­sungen zur Etablie­rung einer geschlossenen Kreislaufwirt­schaft in Europa.
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Wertstoffe nutzen – Kreisläufe schaffen

Vom Kupferkabel bis hin zur Lithiumbatterie – überall in unserer Lebenswelt stecken metallhaltige und mineralische Rohstoffe. Die Menge und Vielfalt der nachgefragten Ressourcen nehmen zu, gerade für die Erneuerbare-Energieversorgung, Elektromobilität, Kommunikation und andere Zukunftstechnologien. Um die Stoffe bereitzustellen, steigen aber gleichzeitig die globalen Herausforderungen: Die abbaubaren Lagerstätten befinden sich in unwirtlichen Gebieten oder in großen Tiefen; die Erze haben niedrige Metallgehalte und sind häufig feinkörnig und komplex zusammengesetzt.

Wie kann die Versorgung dennoch langfristig gesichert werden? Ein wichtiger Beitrag ist es, die Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf (Circular Economy) effizienter zu nutzen sowie Verluste zu minimieren.

Unter einem Dach beschäftigen sich die Forscher interdisziplinär mit Ressourcenfragen von der Erkundung über die Aufbereitung und die Metallurgie bis hin zum Recycling. Basierend auf einer genauen Analyse der Roh- und Wertstoffeigenschaften sowie mithilfe von Computersimulationen quantifizieren die Wissenschaftler die Material- und Energieeffizienz der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und entwickeln neue Lösungen für einen sorgsamen und wirtschaftlichen Umgang mit den Rohstoffen.


Mission & Ziele

  • Neue Technologien entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe aus komplex zusammengesetzten, heimischen und internationalen Lagerstätten nutzbar zu machen
  • Beitrag zum globalen Umweltschutz durch material- und energieeffiziente Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen
  • Bereitstellung nachhaltiger Technologien für deutsche Unternehmen als Basis für die wirtschaftliche Vernetzung mit ressourcenreichen Ländern
  • Ausbildung einer neuen Generation hochqualifizierter Wissenschaftler und Techniker für die deutsche Industrie und den Hochschulsektor

So finden Sie zu uns

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

Anfahrtsplan zum Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie