Wegbereiter einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für Minerale und Metalle
Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln. Das Institut gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und forscht innerhalb des Programms Materialien und Technologen für die Energiewende der Helmholtz-Gemeinschaft. Das HIF kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg und ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials.
Aktuelles
Mit den Projekten AIRE, INFUSE-X und MLGreen hat sich das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) im Helmholtz AI Project Call 2025 gleich dreimal erfolgreich durchgesetzt. Jedes der Vorhaben erhält eine Förderung von bis zu 250.000 Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Projekte sollen neue Ansätze der Künstlichen Intelligenz für wissenschaftliche Anwendungen entwickeln und damit die datengetriebene Forschung in unterschiedlichen Fachgebieten voranbringen. Gleichzeitig stärken sie die Zusammenarbeit innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft sowie mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie.
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Die Sicherstellung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung stellt Deutschland vor wachsende Herausforderungen. Dies trifft insbesondere auf metallische Technologierohstoffe zu, deren Bedarf nur durch primäre, im Bergbau gewonnene Rohstoffe zu decken ist. Zur Förderung des heimischen Rohstoffabbaus mit ökologischer Ausrichtung hat die Bundesregierung die Fördermaßnahmen EGARoh und EGARoh_Junior aufgesetzt. Klares Ziel, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen zu erhöhen. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wird in fünf Projekten und drei Nachwuchsgruppen seinen Beitrag zur Erhöhung der Rohstoffsouveränität Deutschlands leisten. Die Bundesregierung fördert die Forschungsteams in den nächsten drei bis fünf Jahren mit knapp 20 Millionen Euro.
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Palladium ist ein unverzichtbares Edelmetall für die Medizin. Doch seine Rückgewinnung aus Industrieabfällen ist bisher aufwendig und umweltbelastend. Die Forschungsgruppe Pep2Rec unter Leitung von Dr. Nora Schönberger vom HIF setzt daher auf winzige Eiweißketten, die das Metall wie eine biologische Angel aus Lösungen fischen. Im Wissenschaftspodcast detektor.fm erläutert sie das Verfahren.
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Veranstaltungen
Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften am 26. Juni in der HTW Dresden
Das HIF ist mit seiner Abteilung Biotechnologie dabei. Unter der Überschrift "Kleine Helfer in der Natur: Mit Biotechnologie zur Kreislaufwirtschaft" gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren.
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Metal-Binding Peptides Konferenz vom 1. - 4. September 2026 in Dresden
Die 3. Internationale Konferenz über metallbindende Peptide ist ein interdisziplinärer Kongress, der sich mit metallbindenden Peptiden, den verwendeten Methoden und den spezifischen Anwendungen dieser Art von Peptiden befasst.
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