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Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) hat das Ziel, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln.

Es wurde durch die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Rohstoffstrategie im Jahr 2011 gegründet. Das HIF gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und kooperiert eng mit der TU Bergakademie Freiberg. Es ist Mitglied im europäischen Rohstoffnetzwerk EIT RawMaterials und war maßgeblich an dessen Aufbau beteiligt.

Das Institut forscht im Topic Ressourcentechnologie innerhalb des Programms Energieeffizienz, Materialien und Ressourcen der Helmholtz-Gemeinschaft.


Aktuelle Meldungen

Foto: Vor dem einstigen FIA Forschungsinstitut für Aufbereitung an der Chemnitzer Straße in Freiberg wächst bereits das Metallurgie-Technikum des Helmholtz-Institutes Freiberg in die Höhe. Es soll nicht der einzige Neubau bleiben - bis 2030 sind Investitionen von rund 100 Millionen Euro geplant. ©Copyright: Eckardt Mildner

Stadträte machen Weg für Ausbau des Helmholtz-Instituts frei

Die Mehrheit der Freiberger Stadt­verwal­tung hat in dieser Woche für den Verkauf von 3,2 Hektar an das Land Sachsen gestimmt, um den Ausbau des HIF-Campus voranzutreiben. Bis 2030 ist geplant, bis zu 100 Mio. Euro in den Campus auf dem Areal des ehemaligen For­schungs­instituts für Aufberei­tung (FIA) zu inves­tier­en und die Zahl der Beschäftigten von 140 auf 350 zu erhöhen. Derzeit wird Gelände bereits um das neue Metallurgie-Technikum erweitert. Ein weiteres Technikum sowie Büros und Labore werden folgen.
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Foto: SULTAN Video ©Copyright: Storyrunner

Abfall der Vergangenheit, Straßen der Zukunft

Vor kurzem hat das Europäische Trainingsnetzwerk SULTAN seine For­schungen zur Aufberei­tung von Bergbaurückständen begonnen und das Helmholtz-Institut Freiberg ist daran beteiligt. Um die For­schungs­ziele einem breiten Publikum zu erklären, hat das SULTAN-Team gerade sein offizielles Video ­veröffentlicht. In diesem animierten Video erklärt die SULTAN-Forscherin Jillian Helser, wie SULTAN dazu beiträgt Bergbauabfälle wie­der in wertvolle Produkte umzuwandeln.
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Wertstoffe nutzen – Kreisläufe schaffen

Vom Kupferkabel bis hin zur Lithiumbatterie – überall in unserer Lebenswelt stecken metallhaltige und mineralische Rohstoffe. Die Menge und Vielfalt der nachgefragten Ressourcen nehmen zu, gerade für die Erneuerbare-Energieversorgung, Elektromobilität, Kommunikation und andere Zukunftstechnologien. Um die Stoffe bereitzustellen, steigen aber gleichzeitig die globalen Herausforderungen: Die abbaubaren Lagerstätten befinden sich in unwirtlichen Gebieten oder in großen Tiefen; die Erze haben niedrige Metallgehalte und sind häufig feinkörnig und komplex zusammengesetzt.

Wie kann die Versorgung dennoch langfristig gesichert werden? Ein wichtiger Beitrag ist es, die Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf (Circular Economy) effizienter zu nutzen sowie Verluste zu minimieren.

Unter einem Dach beschäftigen sich die Forscher interdisziplinär mit Ressourcenfragen von der Erkundung über die Aufbereitung und die Metallurgie bis hin zum Recycling. Basierend auf einer genauen Analyse der Roh- und Wertstoffeigenschaften sowie mithilfe von Computersimulationen quantifizieren die Wissenschaftler die Material- und Energieeffizienz der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und entwickeln neue Lösungen für einen sorgsamen und wirtschaftlichen Umgang mit den Rohstoffen.


Mission & Ziele

  • Neue Technologien entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe aus komplex zusammengesetzten, heimischen und internationalen Lagerstätten nutzbar zu machen
  • Beitrag zum globalen Umweltschutz durch material- und energieeffiziente Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen
  • Bereitstellung nachhaltiger Technologien für deutsche Unternehmen als Basis für die wirtschaftliche Vernetzung mit ressourcenreichen Ländern
  • Ausbildung einer neuen Generation hochqualifizierter Wissenschaftler und Techniker für die deutsche Industrie und den Hochschulsektor

So finden Sie zu uns

Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

Anfahrtsplan zum Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie